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Bei den Critics Choice Awards: Seltener Auftritt von Meg Ryan

Wie passend: Meg Ryan posierte in einem schwarzen, schulterfreien Kleid vor der schwarzen Wand bei den Critics Choice Awards am 14. Januar in Santa Monica. (Bild: IMAGO/MediaPunch)
Wie passend: Meg Ryan posierte in einem schwarzen, schulterfreien Kleid vor der schwarzen Wand bei den Critics Choice Awards am 14. Januar in Santa Monica. (Bild: IMAGO/MediaPunch)

Wiedersehen mit Meg Ryan (62): Die Schauspielerin hat sich bei den Critics Choice Awards 2024 am Sonntagabend in einem trägerlosen Kleid und mit ihrem berühmten "The Meg"-Bob gezeigt.

Das schulterfreie Saint-Laurent-Kleid steht für sich

Der frühere "Harry und Sally"-Star zeigt sich nur noch selten bei Events, hatte sich sogar eine achtjährige Auszeit von der Schauspielerei genommen. "Ich habe eine riesige Pause eingelegt, weil ich das Gefühl hatte, so viele andere Teile meiner Erfahrung als Mensch weiterentwickeln zu wollen", erklärte sie im vergangenen Jahr. Zum Beispiel wollte sie mehr Zeit für ihre Kinder haben. Im November feierte sie dann ein Comeback auf der Leinwand mit der Rom-Com "What Happens Later".

Für ihren seltenen Auftritt beschränkte sie sich zu ihrem paillettenbesetzten Kleid von Saint Laurent auf wenige Accessoires, verzichtete etwa auf eine Halskette. Die Haare trug sie zu ihrem charakteristischen mehrstufigen Bob frisiert, mit dem sie die Schönheitskultur der 90er-Jahre dominierte. Die Frisur namens "The Meg" entstand am Set des Films "French Kiss" im Jahr 1995. Ryans zerzauster Undone-Stil im Film gewann schnell an Popularität.

Schauspielerei nur noch als Job, nicht als Lebensstil

Die Schauspielerin wurde dank ihrer Filme wie "Harry und Sally" (1989) und "Schlaflos in Seattle" (1993) in den 1990er-Jahren weltberühmt und galt als Garant für erfolgreiche Liebesfilme. Doch mit ihrer wachsenden Bekanntheit sei auch der Drang, sich aus dem Rampenlicht zurückzuziehen, größer geworden. Es sei schön, die Schauspielerei "als Job zu betrachten und nicht als Lebensstil", sagte sie nach ihrer achtjährigen Pause dem "People"-Magazin. "Für mich ist das eine gute Art und Weise, es zu navigieren." Während der Corona-Pandemie kam ihr die Idee für den Film "What Happens Later", für den sie auch als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig war.