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Dürre in Südspanien: Kein Trinkwasser mehr

Im Süden Spaniens hat es seit Monaten nicht geregnet, vor allem nördlich von Córdoba herrscht Dürre.

In dieser Region ist der Stausee der Sierra Boyera ausgetrocknet ... Die Wasserunternehmen sind gezwungen, aus einem anderen See zu schöpfen, der durch jahrelange Gülleablagerungen von Milchbauern verseucht ist.

Das Leitungswasser ist daher gefährlich zu konsumieren, die Bevölkerung wird mit Tankwagen versorgt.

"Ich hatte keine Ahnung, wie viel Wasser man zu Hause braucht. Bis wir Flaschen füllen und das Wasser kaufen mussten. Es ist eine Menge Wasser."

"Das ist im 21. Jahrhundert nicht normal. Aber wir müssen damit fertig werden."

Diese Situation hat auch Folgen für Restaurants und Bäckereien, die auf sauberes Wasser angewiesen sind und ihre Arbeit jetzt nicht mehr in vollem Umfang ausführen können.

In Spanien wurden nach Angaben des nationalen Wetterdienstes Aemet in rund 100 Messstationen des ganzen Landes neue April-Rekorde registriert. Der höchste Wert dieser jüngsten Hitzeperiode in dem Land wurde demnach mit 38,8 Grad am 27. April im andalusischen Córdoba verzeichnet. Damit wurde die bisherige Höchstmarke in der Stadt für April zugleich um 4,8 Grad übertroffen.