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Augsburg trennt sich von Trainer

Augsburg trennt sich von Trainer
Augsburg trennt sich von Trainer

Die Augsburger Panther haben sich inmitten des Bangens um ihre Zukunft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) von Trainer Christof Kreutzer getrennt. Nach dem sportlich verpassten Klassenerhalt setzt der Verein auch die Zusammenarbeit mit Assistenztrainer Juha Nokelainen und Torwarttrainer Sinisa Martinovic nicht fort. Das teilte der AEV am Mittwoch mit, ein Nachfolger Kreutzers steht noch nicht fest.

"Christof Kreutzer hat sich vor rund einem Jahr voller Überzeugung der Herausforderung Augsburger Panther gestellt, einen personellen Umbruch eingeleitet und viele richtige Entscheidungen getroffen. Auch wenn es lange gut aussah, so haben wir unser gemeinsames Saisonziel am Ende allerdings doch nicht erreicht", sagte Augsburgs Gesellschafter Lothar Sigl.

Die Augsburger hatten die DEL-Hauptrunde auf dem letzten Platz abgeschlossen. Wirklich runter muss das DEL-Gründungsmitglied aber nur, wenn die Kassel Huskies in der DEL2 Meister werden - dies steht womöglich erst am 26. April fest. Am Dienstagabend zog Kassel ins Halbfinale um die DEL2-Meisterschaft ein. Die drei verliebenden Zweitligisten haben keine Lizenz beantragt und sind somit nicht aufstiegsberechtigt.

"Hinter uns liegt eine intensive Saison, die wir nicht mit dem gewünschten Ergebnis abschließen konnten. Ich danke den Augsburger Panthern für ihr Vertrauen und den Fans für den großen Rückhalt. Dem gesamten Klub wünsche ich für die Zukunft nur das Beste", sagte Kreutzer.

Der 56-Jährige hatte sich nach dem Ende der Hauptrunde offen gezeigt, einen Neuanfang bei den Augsburgern zu leiten. Zudem kritisierte er das lange Zittern um den Klassenerhalt und forderte eine Änderung der Abstiegsregelung, die in der DEL seit der Saison 2021/22 wieder eingeführt wurde. „Vielleicht ist das mit dem Auf- und Abstieg nicht zu Ende gedacht“, hatte Kreutzer gesagt.