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Dramatische Wende in Kaiserslautern

Dramatische Wende in Kaiserslautern
Dramatische Wende in Kaiserslautern

Der 21. Spieltag der 2. Bundesliga sah eine dramatische Wende im Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SC Paderborn 07. Nachdem Jan Elvedi die Hausherren aus Kaiserslautern in der 3. Minute in Führung brachte, dominierten sie zunächst das Spiel. Doch nach der Halbzeitpause drehte Paderborn die Partie auf den Kopf. David Kinsombi verwandelte in der 65. Minute einen Handelfmeter und nur sieben Minuten später schoss Visar Musliu das entscheidende Tor zum 2:1 für Paderborn. Trotz mehrerer gelber Karten auf beiden Seiten, blieb das Spiel von Platzverweisen verschont. Die Niederlage für Kaiserslautern war ein schwerer Schlag, während Paderborn mit diesem Sieg seine Spielstärke untermauerte und die Führung souverän über die Ziellinie brachte.

Trainerwechsel und Spielerrotationen

Nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales musste Kaiserslautern eine knappe 1:2-Niederlage gegen Elversberg hinnehmen. Trainer Grammozis reagierte darauf mit zwei Wechseln in der Startaufstellung. Julian Niehues kehrte nach einer Gelbsperre zurück und ersetzte Raschl, der im Kader fehlte. In der Innenverteidigung übernahm Nikola Soldo für den angeschlagenen Toure. Zudem musste Grammozis aufgrund von Verletzungen und Krankheit auf Hendrick Zuck, Philipp Hercher und Ben Zolinski verzichten.

Die Gäste aus Paderborn kamen mit viel Selbstvertrauen nach ihrem Sieben-Tore-Spektakel gegen Düsseldorf. Auch Trainer Lukas Kwasniok nahm zwei Änderungen in seiner Elf vor: Ens und Klefisch, der nach einer Rotsperre zurückkehrte, begannen statt Hansen und dem erkrankten Curda. Paderborn musste allerdings auch auf die langzeitverletzten Huth, Rohr und Ezekwem sowie den erkrankten Adriano Grimaldi verzichten.

Trotz ihres Pokal-Erfolges hatten die Roten Teufel in der Liga zu kämpfen und verloren acht der letzten neun Spiele. Neu-Trainer Grammozis betonte die Wichtigkeit des Klassenerhalts und forderte mehr Leistung von seiner Mannschaft. Im Gegensatz dazu konnte Paderborn nach ihrem Sieg gegen Düsseldorf wieder zur Verfolgergruppe aufschließen, obwohl sie in dieser Saison noch an Konstanz mangelten.

So starteten beide Mannschaften in die Partie:

1. FC Kaiserslautern: Julian Krahl - Boris Tomiak, Jan Elvedi, Nikola Soldo - Frank Ronstadt, Tymoteusz Puchacz, Filip Kaloc, Julian Niehues - Marlon Ritter, Ragnar Ache, Richmond Tachie

SC Paderborn 07: Pelle Boevink - Visar Musliu, Calvin Brackelmann, Martin Ens - David Kinsombi, Sebastian Klaas, Raphael Obermair, Kai Klefisch - Koen Kostons, Filip Bilbija, Ilyas Ansah

Frühe Führung für Lautern

Die erste Halbzeit des Spiels zwischen Kaiserslautern und Paderborn begann mit einem frühen Tor für die Hausherren. In der 3. Minute brachte Elvedi den Ball nach einer Eckballvorlage von Puchacz ins Netz und brachte Kaiserslautern in Führung. Die Gäste aus Paderborn hatten jedoch auch offensive Momente, konnten aber keine wirklichen Chancen kreieren. Lautern hatte mehrere gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen, konnte jedoch keine weiteren Tore erzielen. Paderborn hatte eine große Chance auf den Ausgleich in der 12. Minute, als Musliu nach einer Freistoßflanke völlig frei zum Kopfball kam, aber knapp neben den Pfosten setzte. In der 40. Minute gab es eine strittige Szene, als Paderborns Keeper Boevink außerhalb des Strafraums Puchacz zu Fall brachte. Nach Überprüfung durch den VAR wurde jedoch kein Elfmeter gegeben und das Spiel ging mit einer 1:0 Führung für Kaiserslautern in die Halbzeitpause.

Paderborn dreht das Spiel

Die zweite Halbzeit begann ohne personelle Wechsel und Paderborn zeigte sich offensiver. In der 65. Minute wurde ein Handspiel von Tomiak im Strafraum von Kaiserslautern durch den VAR erkannt und Kinsombi verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:1 Ausgleich. Nur sieben Minuten später gelang Paderborn die Führung. Nach einer Ecke von Obermair köpfte Musliu den Ball ins rechte Eck und brachte Paderborn mit 2:1 in Führung. Trotz mehrerer Wechsel und Versuche, den Ausgleich zu erzielen, konnte Kaiserslautern keine weiteren Tore erzielen. Paderborn verteidigte clever und ließ keine Schlussoffensive der Hausherren zu. Die Partie endete mit einem 2:1-Sieg für Paderborn, was die zwölfte Niederlage für Kaiserslautern in dieser Saison bedeutete.

Kaiserslauterns freier Fall

Es war ein Spiel der zwei Hälften im Fritz-Walter-Stadion. Nach einer dominanten ersten Halbzeit von Kaiserslautern, in der Paderborn kaum ins Spiel fand, drehte sich das Blatt nach einem mutigen Dreifachwechsel von Paderborns Trainer Grammozis. Kaiserslautern verlor den Faden und Paderborn übernahm das Ruder, drehte das Spiel binnen sieben Minuten und brachte die Führung sicher ins Ziel.

Mit dieser Niederlage setzt Kaiserslautern seine Talfahrt fort, verliert neun der letzten zehn Spiele und rutscht auf den Relegationsplatz ab. Paderborn hingegen festigt seine Position in der Verfolgergruppe und bleibt mit 34 Punkten dicht an den Aufstiegsrängen dran.

Die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher: Die auswärtsschwachen Roten Teufel reisen nach Nürnberg, während Paderborn die KSV Holstein aus Kiel empfängt. Beide Teams werden nächste Woche wieder im Ligabetrieb gefordert sein und müssen ihre jeweilige Form bestätigen oder verbessern. Der Druck steigt, die Spannung bleibt - willkommen im Herzschlag der 2. Bundesliga.

Hier können Sie einen Blick auf die aktuelle Tabelle werfen oder sich die anderen Ergebnisse anschauen.

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