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"Echt asozial": Produktion schreitet nach "Forsthaus Rampensau"-Eklat ein

Zwischen Sam Dylan und Elsa Latifay kochten die Emotionen derartig hoch, dass sich sogar die Produktion gezwungen sah, einzuschreiten. (Bild: Joyn)
Zwischen Sam Dylan und Elsa Latifay kochten die Emotionen derartig hoch, dass sich sogar die Produktion gezwungen sah, einzuschreiten. (Bild: Joyn)

"Bei 'Forsthaus Rampensau' ist kein Platz für diskriminierendes Verhalten": Weil Sam Dylan und Elsa Latifay in der Joyn-Sendung heftig aneinandergerieten, schaltete sich sogar die Produktion ein. Auch sonst kochten die Emotionen im Forsthaus hoch - was an Nachrückerin Gina-Lisa Lohfink lag.

Zank und Zoff gehören im Reality-TV zum guten Ton. Doch in der jüngsten Folge von "Forsthaus Rampensau" (ProSieben) schossen die Teilnehmenden - genauer gesagt: Sam Dylan und Neuankömmling Elsa Latifay - weit übers Ziel hinaus. In der Nominierungsrunde, dem "Absägen", wurde am Ende mehr überpiepst, als von den Unflätigkeiten zu verstehen war. "Das war unterste Schublade, echt asozial", befand Fitness-Influencerin Hanna Annika Möller fassungslos. Die verbalen Attacken waren derart scharf, dass am Ende sogar die Produktion mit einer Moralpredigt einschritt. Aber alles der Reihe nach ...

Zunächst einmal sorgte die Nachrückerinnen Elsa Latifay (Ex-GNTM-Teilnehmerin) und Reality-Ikone Gina-Lisa Lohfink für große Augen bei den männlichen "Rampensäuen". Komiker John Friedmann nannte Gina gar einen "Gamechanger", während Datingshow-Macho Diogo Sangre wenig subtil bekannte, ihm werde wegen Gina "warm in der Hose" - weshalb er ihr fortan devot hinterherdackelte. Das wiederum fand Beverly Cmua ("Beauty & The Nerd") wenig erbaulich, hatte die dem tätowierten Muskelprotz doch zunächst aus Kalkül, dann (wohl) echter Gefühle wegen schöne Augen gemacht.

Da war noch alles in Ordnung: Elsa Latifaj (links) und Gina-Lisa Lohfink brachten als Nachrückerinnen Schwung ins "Forsthaus Rampensau". (Bild: Joyn)
Da war noch alles in Ordnung: Elsa Latifaj (links) und Gina-Lisa Lohfink brachten als Nachrückerinnen Schwung ins "Forsthaus Rampensau". (Bild: Joyn)

Jada urteilt über Beverlys Tränenbeichte: "Das war ein Eigentor"

"Ich mach mich nicht gern verletzlich, ich weiß nicht, was ich machen soll", schluchzte Beverly Jasmin Herren in die Arme. Sie verbringe gerne Zeit mit Diogo, gleichzeitig werde sich über sie in der "Forsthaus"-Runde das Maul zerrissen, beklagte die 30-Jährige wortreich: "Du wirst auseinandergenommen, das ist wie in der Gerichtsmedizin." Herren versuchte, die aufgelöste Beverly zu beruhigen: "Schei.. auf die anderen. Mach das, was dein Herz sagt." Das antwortete: Konfrontationstherapie.

Zunächst gestand Beverly Diogo ihre Zuneigung. Der verstand aber nur Bahnhof: "Ich glaube, Beverly hat echte Gefühle für mich - im Sinne von Freundschaft." Anschließend las Beverly vor versammelter Runde all ihren Gegenspielern die Leviten und vergoss bittere Tränen. Während die anderen Diogo und ihr im Whirlpool sexuelle Anziehung nachgesagt hatten, habe der sie "gefragt, wie es meiner Oma geht, weil meine Großeltern am Verrecken sind". Weil Beverly vor ihrem Tränenausbruch aber zugegeben hatte, mit Teampartnerin Natascha die Mitinsassen Flocke und Diogo aus Kalkül abgefüllt zu haben, urteilte Jada Karabas knallhart: "Das war ein Eigentor." Schwester Joelina kommentierte süffisant: "Alkohol tut den Gehirnzellen nicht gut."

Diogo Sangre machte Gina-Lisa Lohfink schöne Augen. (Bild: Joyn)
Diogo Sangre machte Gina-Lisa Lohfink schöne Augen. (Bild: Joyn)

"Nicht heulen wie ein Baby": Beim "Absägen" kommt es zur Eskalation

Verglichen mit dem, was dann beim "Absägen" folgte, waren das aber fast noch liebevolle Worte. Als Elsa Latifay und Gina-Lisa Lohfink ihre Nominierung erklären wollte, fuhr ihnen der Nominierte Sam Dylan unwirsch in die Parade. "Unterbreche mich nicht, ich red' grad", markierte Latifay den Anfang einer wortgewaltigen Auseinandersetzung. "Wie in einer Schießerei" sei es zugegangen, beschrieb Joelina im Nachhinein. Was in dem Gewitter an Flüchen und Beleidigungen genau gesagt wurde, blieb dem Publikum dank eines wilden Zensur-Gepiepses verborgen. "Willst du mir jetzt hier drohen?", giftete Dylan am Ende, doch Elsa lachte ihn nur aus und keifte zurück: "Nicht heulen wie ein Baby."

Nicht nur den anderen "Forsthaus Rampensau"-Bewohnern ging das zu weit (Dagmar Mangiapane: "Das war das Schockierendste überhaupt". Gina-Lisa: "Das ist das Allerletzte"), auch die Produktion sah sich gezwungen, einzuschreiten. "Bei 'Forsthaus Rampensau' ist kein Platz für diskriminierendes Verhalten und wird unter keinen Umständen toleriert", hieß es von offizieller Stelle.

Ein klärendes Gespräch der beiden Streithähne musste also her. "Ich hab' schwarz vor Augen gesehen, ich bin sehr temperamentvoll", versuchte sich Elsa an einer ungelenken Entschuldigung. Sam schloss sich an: "Wir sind falsch aufeinander gekommen." Eine Versöhnungsumarmung besiegelte vorerst den Burgfrieden zwischen den beiden - mal sehen, wie lange der anhält.

Weil er plötzlich kein Interesse mehr an ihr zu haben schien, stellte Beverly Diogo zur Rede. (Bild: Joyn)
Weil er plötzlich kein Interesse mehr an ihr zu haben schien, stellte Beverly Diogo zur Rede. (Bild: Joyn)