WM-Aus für deutschen Eiskunstläufer: "Harte Arbeit für nichts"

WM-Aus für deutschen Eiskunstläufer: "Harte Arbeit für nichts"
WM-Aus für deutschen Eiskunstläufer: "Harte Arbeit für nichts"

Der deutsche Eiskunstläufer Nikita Starostin ist bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Montreal am Finale vorbeigelaufen. Der 21-Jährige aus Dortmund kam nach einem durchwachsenen Kurzprogramm mit 67,34 Punkten nur auf Platz 32 unter 40 Läufern und nimmt nicht an der Kür teil, für die sich die besten 24 Starter qualifizieren. Sein dreifacher Axel zu Beginn der Darbietung misslang.

"Unglaublich. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe so gut und hart gearbeitet. Die Spungkombination und die Pirouetten waren alle fehlerfrei. Ich habe so viel Arbeit in den dreifachen Axel gesteckt und dann das. Alle harte Arbeit für nichts", sagte Starostin.

Japaner dominieren Kurzprogramm

Für eine japanische Doppelführung sorgten der Peking-Olympiadritte Shoma Uno und der Peking-Zweite Yuma Kagiyama.

Zuvor hatte Kristina Isaev bei den Frauen als einzige deutsche Starterin den Finaleinzug verpasst. Im Paarlauf sind in der Nacht zu Freitag (ab 23.00 Uhr/Eurosport) die deutschen Meister Minerva Hase/Nikita Volodin sowie Annika Hocke/Robert in der Kür gefragt. Hase/Volodin starten als Vierte nach dem Kurzprogramm mit Medaillenhoffnungen.