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Epischer Abenteuertrip nach Pandora: Das sind die Streaming-Tipps der Woche

Mit bombastischen Bildern glänzt "Avatar: The Way of Water" ab sofort auch im Heimkino. (Bild: Disney)
Mit bombastischen Bildern glänzt "Avatar: The Way of Water" ab sofort auch im Heimkino. (Bild: Disney)

Endlich geht es zurück nach Pandora - dank Disney+ auch im Wohnzimmer. Derweil startet bei WOW eine der Skandalserien des Jahres. Welche Streaming-Highlights die kommende Woche bereithält, verrät die Übersicht.

13 Jahre lang ließ James Cameron das Publikum warten. Entsprechend groß waren die Erwartungen an den Visionär, der 2009 mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" die Kinolandschaft revolutioniert hatte. Nie wieder entwickelte 3D eine derartige Sogwirkung wie seit dem ersten Aufeinandertreffen mit dem Volk der Na'vi und dem paradiesischen Pandora. Nie wieder kam ein Film der visuellen Perfektion derart nah wie Camerons Sci-Fi-Meisterwerk - bis zur lange ersehnten Fortsetzung "The Way of Water", die es nun bei Disney+ zu sehen gibt. Was Netflix, Prime Video und Co. in den nächsten Tagen sonst noch zu bieten haben, erfahren Sie in der Übersicht.

Tut Selbsthilfe-Guru Tedros (Abel "The Weeknd" Tesfaye) Jocelyn (Lily-Rose Depp) wirklich gut?  (Bild: Home Box Office)
Tut Selbsthilfe-Guru Tedros (Abel "The Weeknd" Tesfaye) Jocelyn (Lily-Rose Depp) wirklich gut? (Bild: Home Box Office)

"Avatar: The Way of Water", Disney+

Zunächst schwelgen Jake (Jake Worthington) und Neytiri (Zoe Saldana) in "Avatar: The Way of Water", im Familienglück, seit dem Sieg gegen die Menschen sind Jahre vergangen. Doch die Ruhe mit ihren Söhnen Neteyam (Jamie Flatter) und Lo'ak (Britain Dalton), mit ihrer jüngsten Tochter Tuk (Trinity Jo-Li Bliss), Adoptivtochter Kiri (künstlich verjüngt: Sigourney Weaver) und dem Menschenjungen Spider (Jack Champion) ist nur von kurzer Dauer. Unter der Ägide von General Ardmore (Edie Falco) kehrt die Ausbeutungs-Kampagne der RDA (Resources Development Administration) zurück nach Pandora - und mit ihr der Schrecken und die Zerstörung.

Während im ersten "Avatar"-Film 2009 noch die exotische Vegetation der Wälder von Pandora verzauberte, entwickelt nun die Unterwasserwelt des Planeten eine neue, besondere Magie. Wie James Cameron und sein Team den Ozean zum Leben erwecken und seine Bewohner zu Vehikeln einer durch und durch zauberhaften Geschichte machen, ist phänomenal. Auch in Sachen Handlung und Charaktertiefe packen die Macher im Vergleich zum ersten Film einen drauf. Atemlos erzählte Actionsequenzen treffen in "Avatar: The Way of Water" auf Momente bahnbrechender Schönheit - dank Disney+ können sich Filmfans davon ab 7. Juni auch im Wohnzimmer überzeugen.

Stefan Schwab (Michael Kessler) und Anna Leitner (Bettina Lamprecht) ermitteln gemeinsam in mehreren Mordfällen. (Bild: Paramount+)
Stefan Schwab (Michael Kessler) und Anna Leitner (Bettina Lamprecht) ermitteln gemeinsam in mehreren Mordfällen. (Bild: Paramount+)

"The Idol", WOW

Wenn HBO eine Serie als "schmutzigste Liebesgeschichte in ganz Hollywood" ankündigt, dürfte es die Produktion in sich haben. Schließlich geizte die Serienschmiede schon bei Erfolgen wie "Game of Thrones" und "Euphoria" nicht mit Offenherzigkeit und expliziter Nacktheit. Der neueste Streich heißt "The Idol", startet am 5. Juni bei WOW und sorgte schon vor dem Start für Kontroversen - unter anderem wegen Zerwürfnissen am Set und toxischen Geschlechterbildern.

Die sechsteilige Drama-Produktion erzählt vom strauchelnden Pop-Sternchen Jocelyn (Lily-Rose Depp). Nach einer gescheiterten Tournee und einem Nervenzusammenbruch ist die Sängerin am Boden. Erst als sie auf den zwielichtigen Nachtclub-Besitzer und Selbsthilfe-Guru Tedros (Abel "The Weeknd" Tesfaye) trifft, schöpft sie wieder Hoffnung: "Ich werde der größte Live-Act der Welt." Doch je mehr sich Jocelyn auf den Kultführer einlässt, desto mehr entfremdet sie sich von ihren Freunden. Hat die Liebe der beiden eine Zukunft, oder nutzt Tedros die Sängerin als Sexobjekt aus?

"The Idol" treibt, so lassen es die Trailer vermuten, den voyeuristischen Ansatz auf die Spitze. Nacktheit und sexuelles Verlangen dürften die Serie, die es für die Presse vorab nicht zur Ansicht gab, dominieren. Klar ist jedenfalls: Die neue Produktion von Sam Levinson lotet bewusst Grenzen aus und verspricht einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen der Musikindustrie.

Arnold Schwarzenegger steht im Mittelpunkt einer dreiteiligen Netflix-Dokuserie. (Bild: Netflix)
Arnold Schwarzenegger steht im Mittelpunkt einer dreiteiligen Netflix-Dokuserie. (Bild: Netflix)

"Kohlrabenschwarz", Paramount+

Eigentlich hat Stefan Schwab (Michael Kessler) mit seinem Job als Polizeipsychologe abgeschlossen. Nach der Trennung von seiner Frau (Bettina Zimmermann) zieht ihn erst recht nichts mehr in die alte Heimat. Doch Gewalttaten, die sich offenbar an alten Sagen und Mythen orientieren, rufen Schwab in der Krimiserie "Kohlrabenschwarz" (ab 8, Juni, Paramount+) auf Bitte seines alten Freundes, Kommissar Falbner (Jürgen Tonkel), auf den Plan.

Trotz nebelverhangener Sümpfe, düsteren Kellergruften und blutig inszenierter Morde erwartet das Publikum in "Kohlrabenschwarz" recht bodenständige Unterhaltung. Wem bewährte Krimi-Kost wie "Hubert und Staller" und der provinzielle Charme und lockere Witz der Eberhofer-Filme zusagen, wird auch an der sechsteiligen Serie Gefallen finden.

Das Ensemble jedenfalls scheint Spaß an der Produktion zu haben. Neben Schwab findet sich mit Pfarrer Franz (Peter Ketnath), dem neuen Partner von Schwabs Ex-Frau, und Kommissarin Anna Leitner (Bettina Lamprecht) eine kleine, verschworene Einheit zusammen.

Während eines traumhaften Urlaubes kommt Alison (Madelaine West Duchovny, rechts  mit Kenlee Townsend) unter mysteriösen Umständen ums Leben. (Bild: 2022 Hulu)
Während eines traumhaften Urlaubes kommt Alison (Madelaine West Duchovny, rechts mit Kenlee Townsend) unter mysteriösen Umständen ums Leben. (Bild: 2022 Hulu)

"Arnold", Netflix

Bodybuilder, Hollywoodstar, Senator: Arnold Schwarzeneggers hat ein bis dato unglaubliches Leben hinter sich. Kurz nach seiner ersten Serienhauptrolle in "Fubar" macht der 75-Jährige erneut gemeinsame Sache mit Netflix. In drei Episoden rekapituliert die Dokuserie "Arnold" den außergewöhnlichen Aufstieg des gebürtigen Österreichers. "Es gab eine Menge Dinge, die ich lernen musste und jede Menge Hindernisse zu überwinden", heißt es im ersten Trailer der Produktion.

Neben einer Aufarbeitung seiner wichtigsten beruflichen Stationen wirft die Serie auch einen Blick auf den Menschen hinter dem Actionhelden. "Meine Vision war es nicht, aufzugeben, sondern diesen Berg zu erklimmen", spricht Schwarzenegger etwa offen und ehrlich über Eheprobleme und das bisweilen schwierige Verhältnis zu seinen Kindern. Letztlich kommt der Protagonist im Trailer zum Resümee: "Menschen werden sich an meine Erfolge genauso wie an meine Fehlschläge erinnern." Vieles davon gibt es ab 7. Juni zu sehen, wenn "Arnold" bei Netflix startet.

"Saint X", Disney+

In einem Ferienresort in der Karibik wollen Alison (Madelaine West Duchovny), ihre kleine Schwester Claire und ihre Eltern die Seele baumeln lassen. Im "Indigo Bay" scheinen die Voraussetzungen nahezu perfekt - traumhafte Strände, entspannte Menschen und weit weg vom Alltagsstress. Doch als Alison von einem abendlichen Ausflug mit zwei Einheimischen nicht zurückkehrt, ist die Sorge groß.

Wie sich wenig später zeigt, zu Recht: Alison liegt tot in einer Bucht. Die Polizei geht in "Saint X" (ab 7. Juni, Disney+) von einem Unfall aus, stellt die Ermittlungen rasch ein. Doch in den Medien bleibt der aufsehenerregende Fall präsent, bestimmt die Schlagzeilen. Weil der mutmaßlich gewaltsame Tod ihrer Schwester Claire (Alycia Debnam-Carey) keine Ruhe lässt, dreht sie Jahre später noch einmal jeden Stein um - und riskiert sogar ihre eigene Gesundheit. Klassischer Thrillerstoff verpackt in eine mörderische Geschichte und eine kaputte Familie: "Saint X" verspricht spannende Unterhaltung.