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EU-Allianz gegen Drogenhandel: Europas Häfen sollen Festungen werden

EU-Allianz gegen Drogenhandel: Europas Häfen sollen Festungen werden

Angesichts der zunehmenden Abwicklung des Kokainhandels über europäische Häfen strebt die EU eine Zusammenarbeit mit privaten Seeterminalbetreibern an, um so effektiver gegen Drogenbanden vorgehen zu können.

Die neue European Ports Alliance versteht sich als Initiative zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Polizei, Zollbeamten und dem privaten Sektor.

EU-Kommissarin: neue Allianz in Antwerpen

Die Initiative wurde von der EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in Antwerpen ins Leben gerufen.

"Rivalisierende kriminelle Gruppen arbeiten zusammen, stellen auf der einen Seite des Atlantiks Fracht zusammen und verteilen diese dann auf der anderen Seite, hier in Europa. Wir schließen uns zusammen, um die kriminellen Gruppen, die Bestechung, Korruption und Bedrohung in unsere Häfen bringen, zu stoppen. Denn es ist sehr schwierig, überhaupt auf das Gelände zu kommen, um die Drogen aus den Containern zu holen. Dafür braucht es Hilfe von innen", so Johansson.

Banden nutzen interne Sicherheitslücken

Im Jahr 2023 war in mehreren europäischen Ländern ein drastischer Anstieg der Beschlagnahmung von Drogen zu beobachten. Dabei nutzen Banden interne Sicherheitslücken in den Häfen aus.

Ziel der neuen Allianz ist es, auf bereits ergriffenen Maßnahmen aufzubauen und damit einen neuen europäische Standard zu setzen.