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Europäischer Filmpreis: "Anatomie eines Falls" räumt mehrere Preise ab

Berlin: Der französische Film "Anatomie eines Falls" von Justine Trié hat bei der Verleihung des 36. Europäischen Filmpreises in Berlin gleich mehrere Preise abgeräumt.

Der Film wurde für das beste Drehbuch, die beste Regie und den besten Film ausgezeichnet. Sandra Hüller erhielt den Preis als beste Darstellerin.

Der Europäische Filmpreis existiert bereits seit 1988. Bei der Zeremonie werden die besten europäischen Filme geehrt.

Im Film geht es um die Geschichte einer Frau, die sich mit dem verdächtigen Tod ihres Mannes auseinandersetzen muss, für den sie beschuldigt wird. Neben den Ermittlungen und dem anschließenden Prozess bekommen die Zuschauer einen detaillierten Einblick in die Beziehung des Paares.

„Ein Film besteht natürlich aus einem Drehbuch, Aufnahmen und Kameras. Zu 80 % sind es aber die Schauspieler. Sandra war jeden Tag eine Überraschung für mich und für das ganze Team. Zu sehen, wie großzügig sie war, wie involviert in einer Weise, die ich selten bei einem Film gesehen habe. Und ich verdanke ihr diesen Film in gewisser Weise", sagte Justine Triet, die Regisseurin des Films.

Weitere Filme im Wettbewerb waren Jonathan Glazers "The Zone of Interest", Agnieschka Hollands "Green Border", Matteo Garrones "Io Capitano" und Aki Kaurismäkis "Fallen Leaves". Trotz ihrer Qualität konnten sie "Die Anatomie eines Falls" jedoch nicht übertreffen.