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Eva Imhof war nach einem Zusammenbruch ein Jahr in der Psychiatrie

Moderatorin Eva Imhof spricht in einem aktuellen Interview über ihren Gesundheitszustand. (Bild: imago/Eventflash)
Moderatorin Eva Imhof spricht in einem aktuellen Interview über ihren Gesundheitszustand. (Bild: imago/Eventflash)

Moderatorin Eva Imhof (45) hat schwere Zeiten hinter sich. Wie sie in einem aktuellen Interview mit der Zeitschrift "Bunte" verraten hat, verbrachte sie nach einem Zusammenbruch ein Jahr in der Psychiatrie. "Ich bin fast gestorben", erzählt die Mutter von 11-jährigen Zwillingstöchtern. "Ich leide unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Ich weiß nicht genau, woher es kommt. Aber in den letzten Jahren kam einiges zusammen."

Das führte zu Eva Imhofs Zusammenbruch

2023 sei sie im Berliner Hotel Adlon zusammengebrochen und mit dem Krankenwagen in die Berliner Charité gebracht worden. "Ein paar Tage war ich bewusstlos und lag insgesamt dreimal im Koma. Einmal sogar zehn Tage. Mein Körper konnte einfach nicht mehr. Ich habe ein Jahr auf der Akutstation der Psychiatrie verbracht."

2015 und 2016 seien erst ihr Vater und dann ihre beste Freundin Miriam Pielhau (1975 2016) gestorben. "Danach hätte ich mir dringend eine Auszeit nehmen müssen, habe mich aber stattdessen total in die Arbeit gestürzt", so Imhof. 2019 habe sie ihren ersten Burn-out gehabt und sei vier Wochen krankgeschrieben worden. Danach habe sie wieder normal gearbeitet.

Gut sei es ihr aber die ganze Zeit nicht gegangen. "Ich dachte, dass das jetzt einfach mein normales Leben sei. Mir ging es unfassbar schlecht, nicht nur mental, auch körperlich. Ich war total ausgebrannt, aber ich habe trotzdem weitergemacht. Das war der Anfang vom Totalzusammenbruch." Auch auf Instagram berichtet Eva Imhof ihren Followern inzwischen immer wieder von ihrer Krankheitsgeschichte.

Trennung von Ehemann Peter Imhof

Die Trennung von ihrem langjährigen Ehemann Peter Imhof (50) habe es nicht besser gemacht, diese hatte sie 2022 bekannt gegeben: "Es war wahnsinnig viel und natürlich bin ich nach der Trennung in ein Loch gefallen." Allerdings habe sie mit Depressionen, Panikattacken und Angststörungen schon seit ihrer Kindheit zu kämpfen. Während ihres Aufenthalts in der Psychiatrie sei ihr Ex-Mann allerdings für sie da gewesen, habe sie oft besucht: "Es ist ein großes Geschenk, wie gut Peter und ich miteinander auskommen, aber es war ein harter Weg. (...) Erst meine Krankheit hat uns wieder zusammengeschweißt."

Ihr neuer Freund gibt ihr Halt

Zudem habe sie ihr neuer Freund sehr unterstützt. Er habe "oft am Krankenbett" gesessen und "viel geregelt". Imhof zufolge ist der neue Mann an ihrer Seite, Dozent an der Uni. Sie habe ihn vor über zwei Jahren über eine Freundin kennengelernt. "Er ist immer an meiner Seite. Ich bin ihm sehr dankbar", erzählt die Moderatorin.