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"Extremsituation" im XXL-Reisemobil: Rosin und Kumptner zittern - dann taucht die Polizei auf

Hinterm Steuer ihres XXL-Reisemobils wurde Alexander Kumptner (links) und Frank Rosin mulmig. (Bild: Kabel Eins)
Hinterm Steuer ihres XXL-Reisemobils wurde Alexander Kumptner (links) und Frank Rosin mulmig. (Bild: Kabel Eins)

"Bitte schrei mich nicht an": Schon auf der ersten Etappe ihres neuen US-Roadtrips erwartete Frank Rosin und Alexander Kumptner eine harte Prüfung. Noch ehe sie ihren Kollegen Ali Güngörmüş aufsammelten, wurde das Kochduo zu Geisterfahrern - samt Polizeieinsatz.

Sie machen es nochmal: Frank Rosin, Alexander Kumptner und Ali Güngörmüş bereisen ein zweites Mal die USA in einem Wohnmobil. Wobei Letzteres kaum ausreicht, um den Luxusstraßenkreuzer zu beschreiben, den die Produktion dem Kochtrio für den "Roadtrip Amerika" (bei Kabel Eins) zur Verfügung stellt. "Das ist eine Eigentumswohnung", war Rosin außer sich über das Gefährt. Kumptner schloss sich an: "Das ist ein Gerät, ein Haus auf vier Rädern." Schon bei der Einweisung wurde klar: Das 11,4 Meter lange, 2,5 Meter breite, 3,8 Meter hohe Vehikel muss mit Bedacht gesteuert werden - der Warnhinweis "Achtet auf die Brücken" sollte schon bald relevanter werden als gedacht.

Zunächst waren Rosin und Kumptner noch alleine unterwegs, weil "der KIeine" aka Ali Güngörmüş verspätet die Reisegruppe vervollständigte. Entsprechend verpasste Letzterer einen Moment, an den sich seine beiden Kollegen wohl noch lange erinnern werden. "Ne, mach mich nicht fertig, nicht, dass wir da steckenbleiben", stockte Alex Kumptner der Atem, als unmittelbar vor den Köchen eine Brücke auftauchte. "Schei..e, wir können nicht mal umdrehen."

Gewagtes Manöver: Mit Unterstützung der Polizei glückte die Durchfahrt unter der Brücke. (Bild: Kabel Eins)
Gewagtes Manöver: Mit Unterstützung der Polizei glückte die Durchfahrt unter der Brücke. (Bild: Kabel Eins)

Alexander Kumptner über Verkehrsmanöver: "Wir sind jetzt einfach Geisterfahrer"

Ehe sich das Duo versah, heulte auch schon eine Sirene auf und ein US-Officer bedeutete Rosin, das Fenster runterzulassen. "Ich dachte sofort: Aussteigen, Hände auf die Motorhaube, Beine breit", wurde der 1,94-Meter-Hüne mit dem lockeren Mundwerk kleinlaut. Doch der Polizist erwies sich als wertvolle Hilfe und geleitete das Wohnmobil über den Grünstreifen in der Mitte der Straße auf die Gegenfahrbahn, die im Vergleich zur regulären Spur etwas abgesetzt war.

"Wir sind jetzt einfach Geisterfahrer", schluckte Kumptner, der vor Sorge im Sitz versank. Auch der sonst souveräne Fahrer Frank Rosin wurde nervös: "Jetzt gehe ich in die Mitte der Straße im Gegenverkehr." Weil Kumptner seine Unruhe mit einem Wortschwall kompensierte, reagierte Rosin genervt, was Kumptner wiederum gereizt quittierte: "Bitte schrei mich nicht an, das ist eine Extremsituation." Dank Polizeieskorte und des vorsichtigen Manövers glückte die Durchfahrt aber ohne Blech- und Personenschäden. Nur das Super-Ego der beiden Köche hatte vermutlich einen ersten Knacks bekommen.

Sind wieder in den USA unterwegs, von links: Ali Güngörmüş, Alexander Kumptner und Frank Rosin. (Bild: Kabel Eins)
Sind wieder in den USA unterwegs, von links: Ali Güngörmüş, Alexander Kumptner und Frank Rosin. (Bild: Kabel Eins)

Rosin und Kumptner führen Güngörmüş nach "Höllenritt" böse in die Irre

Nachdem sie sich von dem Schock erholt hatten, schmiedeten die beiden Koch-Buddys aber schon wieder einen Plan, um Kollege Güngörmüş hereinzulegen. Sie stellten ihr Reisemobil vor dem Flughafen ab, an dem der dritte Koch im Bunde nach "gefühlt 25 Stunden" Flug, einem "Höllenritt", ankam. Ein Schild am Reisemobil besagte, Ali solle es zum Campingplatz fahren. "Spinnen die, ich kann doch nicht so einen Riesenwagen fahren", verzweifelte der beim Lesen der Notiz. Was er nicht wusste: Aus sicherer Entfernung beobachteten die Spitzbuben Rosin und Kumptner mit pubertärem Grinsen das Treiben ihres Kollegen. Rosin: "Wir lassen ihn so schmoren."

Schließlich erlösten sie Güngörmüş, der ihnen nach einigen Zetereien aber schnell vergab. Endlich im Trio unterwegs erkundeten die Köche am Tag darauf den Hudson River und die direkte Umgebung der Freiheitsstatue in New York auf dem Jetski. "Diese Skyline ist so geil, das kannst du mit Wörtern nicht beschreiben", schwärmte Rosin. "Das geilste Erlebnis in meinem Leben, nach meinen Kindern."

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Weniger begeistert war er kurze Zeit später, als die Gastronomen auf seine Idee hin hoch oben auf einem Wolkenkratzer eine heftige Mutprobe erwartete. Auf der Aufsichtsplattform sollten sie bis ganz an den Rand gehen, um sich dann in einem Seilsystem angehängt in die Tiefe zu lehnen. "Das ist die beschi..enste Idee von Rosin, die er je hatte", polterte Alexander Kumptner, während Güngörmüş seine Kollegen antrieb: "Komm, wir sind doch keine Weicheier." Doch am Ende verzichteten die Freunde auf die Erfahrung. "Ich habe ein Gefühl gehabt, als ob ich in Ohnmacht fallen würde", klagte Rosin im Nachhinein über seine Angst hoch oben.

Nach actionhaltigen Ausflügen war für das Kochtrio eine kulinarische Stärkung angesagt. (Bild: Kabel Eins)
Nach actionhaltigen Ausflügen war für das Kochtrio eine kulinarische Stärkung angesagt. (Bild: Kabel Eins)

Gegessen wurde übrigens auch: Vor dem Ziegenhirn in einem indischen Restaurant hatten die Köche zunächst Bammel, waren vom Geschmack dann aber positiv überrascht. Außerdem begab sich das Trio in einem Sandwichladen auf die Spuren der Filmfiguren von "Harry und Sally".

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