Werbung

Fake-Rechnung: Marianne & Michael wurden zu Betrugsopfern

Marianne & Michael wurden zu Betrugsopfern. (Bild: Wolfgang Breiteneicher)
Marianne & Michael wurden zu Betrugsopfern. (Bild: Wolfgang Breiteneicher)

"Da wird man dann schon mal richtig grantig": Marianne & Michael wurden zu Opfern einer gemeinen Betrugsmasche. In ihrem gerade veröffentlichten neuen Magazin erzählen die Volksmusik-Stars erstmals von dem Vorfall.

Es ging eigentlich nur um harmlose Baumfällarbeiten im Garten, doch die Geschichte endete in einem großen Drama: Marianne & Michael wurden zu Opfern einer gemeinen Betrugsmasche! Was genau passiert ist, erzählen die beiden Volksmusik-Stars in ihrem neuen, jüngst veröffentlichten Magazin "Marianne & Michael - Die Illustrierte".

Der Vorfall ereignete sich demnach im Sommer 2023. "Über unsere Hausverwaltung gaben wir einer Firma den Auftrag, Bäume im Garten zu fällen", berichtet Marianne Hartl (71). "Unsere Hausverwaltung erhielt im Anschluss auf elektronischem Wege eine Rechnung, hat diese an uns weitergesandt, und ich habe umgehend bezahlt."

Unten auf der Rechnung habe ein Hinweis gestanden, "Bitte beachten Sie die neue Kontoverbindung" - Marianne hat sich im ersten Moment nichts dabei gedacht. Etwa vier Monate später habe sie dann jedoch einen Brief erhalten, wonach die Zahlung der Baumfällarbeiten noch ausstehe. "Das hat mich dann sehr beunruhigt und belastet."

Dann der große Schock: Nachdem Marianne den ursprünglichen Zahlungsvorgang geprüft hatte, stellte sich heraus, dass sie das Geld nicht an die Holzfirma überwiesen hatte, sondern an Betrüger. Die Kriminellen hatten sich offenbar in das System des Unternehmens eingeschleust, die Auftragsdaten von Marianne & Michael abgegriffen und dann die gefälschte Rechnung erstellt.

Die beiden Schlagerstars haben nun ihr eigenes Print-Produkt: "Marianne & Michael - Die Illustrierte". (Bild: VNR Group)
Die beiden Schlagerstars haben nun ihr eigenes Print-Produkt: "Marianne & Michael - Die Illustrierte". (Bild: VNR Group)

Marianne Hartl: "Man muss noch mehr aufpassen"

Als der Betrug auffiel, war es eigentlich schon zu spät. "Wir sind mit der Fake-Rechnung zur Polizei gegangen. Aktuell befindet sich die ganze Sache in der Schwebe", berichtet Marianne. Große Hoffnungen, ihr Geld zurückzuerlangen, hat sie aber nicht. "Man kann zwar über die Bank eine Rückholaktion starten. Die Bank machte uns aber schnell klar, dass wir damit kaum Aussicht auf Erfolg hätten."

"Wir sind anständige Leute, wir bezahlen unsere Rechnungen", ärgert sich Marianne in dem Artikel ihres Magazins. "Aber dass diese Gauner einen dann so erwischen, da wird man dann schon mal richtig grantig." Immerhin, die beliebte Sängerin hat ihre Lehren aus der Sache gezogen: Sie sei bei Überweisungen jetzt noch vorsichtiger als früher und habe inzwischen sämtliche Passwörter für ihre Online-Konten geändert. "Man muss noch mehr aufpassen. Nichts anklicken in irgendwelchen Aufforderungs-Mails. Keine persönlichen Daten preisgeben."