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"Bin fast rückfällig geworden": Mimi Fiedler spricht offen über ihre Alkoholsucht

Im Podcast "So bin ich eben" sprach Mimi Fiedler offen über ihren Kampf gegen die Alkoholsucht: "Meine Alkoholsucht ist nicht überwunden." (Bild: 2022 Getty Images/Monika Fellner)
Im Podcast "So bin ich eben" sprach Mimi Fiedler offen über ihren Kampf gegen die Alkoholsucht: "Meine Alkoholsucht ist nicht überwunden." (Bild: 2022 Getty Images/Monika Fellner)

Schauspielerin Mimi Fiedler machte vor drei Jahren ihre Alkoholsucht öffentlich. Seitdem spricht sie offen über ihre Erkrankung. In einem Podcast machte die 48-Jährige nun einmal mehr deutlich, wie es ihr damit ergeht.

Im April 2020 überraschte Mimi Fiedler ihre Fans mit einer Beichte: Durch einen Instagram-Post machte sie bekannt, dass sie nach einer Trennung in ein tiefes Loch gefallen war. Die Folgen waren unter anderem eine Eskalation ihrer langjährigen Alkoholsucht. Seitdem spricht sie offen und ehrlich über ihre Suchterkrankung, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Doch wie geht es der Schauspielerin heute mit der Krankheit?

Die 48-Jährige war zu Gast im Podcast "So bin ich eben" und stellte zu Beginn klar: Obwohl sie seit mehreren Jahren trocken sei, sei die Sucht nicht komplett weg. "Ich bin immer noch süchtig. Meine Alkoholsucht ist nicht überwunden", erklärte Fiedler. Momentan sei sie zwar nicht krank, dennoch würde sie immer eine Alkoholikerin bleiben.

Mimi Fiedler: "Der Saufdruck war einfach wieder da"

Darüber sei sie sich seit letztem Jahr im Klaren. "Ich bin fast rückfällig geworden", beichtete die Schauspielerin. Im Mai hätte sie auf einmal das Verlangen nach Alkohol gehabt: "Es war wie eine Keule, die auf mich eingedroschen ist von hinten. Der Saufdruck war einfach wieder da, wie ein ungebetener Gast."

Ihrer Ziehtochter Anna habe sie es zu verdanken, dass sie nicht zur Flasche griff. Sie kontaktierte ständig den ehemaligen "Tatort"-Star, damit sie dem Drang nicht nachgibt. Dadurch sei ihr bewusst geworden, wie schwierig der Kampf gegen die Sucht ist, trotzdem sei Fiedler stolz auf sich: "Ich habe etwas ganz Großartiges geschafft."