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Finnland wählt einen neuen Präsidenten - ganz im Zeichen der Außenpolitik

Die beiden Kandidaten sind der ehemalige Mitte-Rechts-Ministerpräsident Alexander Stubb und Ex-Außenminister Pekka Haavista von den linken Grünen. Beide plädieren dafür, dass das neue Nato-Mitgliedsland eine harte Haltung gegenüber Russland einnimmt. Stubb führt in den Umfragen, aber Haavista hat in den letzten Tagen an Boden gewonnen.

Juhana Aunesluoma, Professor für politische Geschichte an der Universität Helsinki, prognostiziert: „Einige Leute werden sich am Samstag, vielleicht sogar am Sonntag, dem Wahltag, ihre Meinung bilden. Die beiden führen also bis zum Schluss einen sehr aktiven Wahlkampf. Aber es ist unwahrscheinlich, dass sich in den letzten Tagen noch etwas tun wird. Was die Situation spannend macht, ist, dass der Abstand zwischen ihnen kleiner geworden ist.“

Die Kandidaten der rechtspopulistischen Finnenpartei und der Zentrumspartei sind im ersten Wahlgang ausgeschieden. Ihre Stimmen, die bis zu 20 % der Wählerschaft ausmachen, könnten für den Ausgang der Wahl entscheidend sein.