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Französin entwickelt Hilfs-App für Belästigungsopfer

Hilfe bei Belästigungen auf der Straße- was sich viele Frauen wünschen, hat nun eine junge Französin realisiert. Die App "Umay" vereint ein Netzwerk von sicheren Orten im ganzen Land, die jedem Hilfe und Unterschlupf bieten, der sich in Gefahr befindet.

"Man kann direkt von der App aus auf die Karte zugreifen. Ich sehe alle sicheren Orte in der Umgebung und klicke auf den, der mir am nächsten ist. Es gibt 6.500 sichere Orte, darunter Bars, Restaurants, Supermärkte, Floristen, Immobilienmakler, Friseure usw.", erklàrt Pauline Vanderquand, die die App "Umay" entwickelt hat.

Über 80% der französischen Frauen sind schon auf offener Straße belästigt worden. So auch Pauline, die ähnliche Erfahrungen wie die meisten ihrer Freundinnen gemacht hat:

"Ich bin schon oft verfolgt worden, man hat mir nachgepfiffen, mich beleidigt, wenn ich nicht auf Annäherungsversuche reagiert habe und ich habe auch Gewalt erlebt. Ich wurde sogar einmal mit einem Messer verfolgt, weil ich nicht auf Annäherungsversuche reagiert habe."

Ein Aufkleber im Schaufenster weist darauf hin, dass dieses Restaurant ein sicherer Ort für Belästigungs-Opfer ist. Das Personal wurde geschult, um auf solche Situationen angemessen zu reagieren.

Statistik: Wie weit verbreitet ist sexuelle Belästigung von Frauen in Deutschland? | Statista
Statistik: Wie weit verbreitet ist sexuelle Belästigung von Frauen in Deutschland? | Statista


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„Wir müssen aufmerksam sein und sie beruhigen, aber zum Beispiel ohne sie zu berühren. Das wurde uns beigebracht. Man muss auch die richtigen Worte benutzen, um zu sagen: "Wir glauben dir, es war richtig, dass du hierher gekommen bist. Du bist hier am richtigen Ort, so der Kellner Eric Saucet.

In Frankreich gibt es bereits seit einigen Jahren ein ähnliches Projekt für sichere Orte namens Angela, inspiriert von einem britischen Modell. Doch bisher gab es keine App.