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"Ich freue mich darauf, verhaftet zu werden": J.K. Rowling schießt gegen neues schottisches Transgender-Gesetz

"Ich freue mich darauf, verhaftet zu werden": J.K. Rowling schießt gegen neues schottisches Transgender-Gesetz

Seit Montag (1. April) gilt in Schottland ein neues Gesetz zur Hasskriminalität. Dieses stellt die Diskriminierung aufgrund von Alter, Behinderung, Glauben, sexueller Orientierung oder Transgender-Identität unter Strafe. Eine lautstarke Kritikerin des Gesetzes hat sich bereits zu Wort gemeldet: J.K. Rowling (58).

Kein Schutz für Frauen

Die Mutter des 'Harry Potter'-Franchises gilt seit längerem als Kritikerin von Transgender-Rechten, die ihrer Meinung nicht vereinbar mit Frauenrechten sind. Ganz besonders stößt ihr auf, dass im neuen Gesetz kein ausdrücklicher Schutz von Frauen vorgeschrieben wird. Ihre Gegner*innen stoßen sich derweil an ihren Kommentaren, die als transphob bezeichnet werden. Am Montag machte die Autorin ihrer Wut über das neue Gesetz auf Social Media Luft. "Schottische Gesetzgeber*innen messen den Gefühlen von Männern, die ihre Vorstellung von Weiblichkeit zur Schau stellen — egal wie frauenfeindlich oder opportunistisch — mehr Wert zu als den Rechten und Freiheiten von Frauen und Mädchen", schimpfte sie in einer Reihe von Postings auf X/Twitter.

J.K. Rowling sucht nach Verbündeten

J.K. Rowling schrieb weiter, dass sie gerade außer Landes sei, doch "sollte das, was ich hier geschrieben habe nach den Maßstäben des neuen Gesetzes als Delikt gelten, so freue ich mich darauf, verhaftet zu werden, wenn ich an den Geburtsort schottischer Aufklärung zurückkehre." Sie forderte all diejenigen auf, die ihre Meinung teilen, dies auch mit ihren Postings zu tun. Ein Verstoß gegen das neue Gesetz ist indes keine Bagatelle: Sollte jemand schuldig befunden werden, so drohen dieser Person bis zu sieben Jahre Haft. Ob es auch bei J.K. Rowling dazu kommt, wird sich zeigen.

Bild: Cover Images