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Gal Gadot auf dem Weg zur Action-Queen: Das sind die Streaming-Tipps der Woche

Als Geheimagentin Rachel Stone tritt Gal Gadot in die Fußstapfen von James Bond und Ethan Hunt. (Bild: Netflix)
Als Geheimagentin Rachel Stone tritt Gal Gadot in die Fußstapfen von James Bond und Ethan Hunt. (Bild: Netflix)

Während Gal Gadot auf den Spuren von James Bond wandelt, verschafft WOW der meistgehypten Horrorpuppe des Jahres 2023 ihre Streaming-Premiere. Welche Streaming-Highlights die kommende Woche bereithält, verrät die Übersicht.

Kein Film von Netflix wurde in den ersten 91 Tagen nach Veröffentlichung öfter angesehen als die Action-Komödie "Red Notice". Das lässt sich einerseits mit dem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Plot begründen, andererseits mit der illustren Besetzung. Dazu gehörte neben Dwayne "The Rock" Johnson und Ryan Reynolds auch Gal Gadot, die die Männer nicht nur einmal gekonnt in die Schranken wies. Grund genug für Netflix, der schlagkräftigen Bellezza einen eigenen Actionfilm zu spendieren: "Heart of Stone", der nun bei Netflix anläuft. Was WOW, Prime Video und Co. in den nächsten Tagen sonst noch zu bieten haben, erfahren Sie in der Übersicht.

Mit M3GAN scheint endlich jemand da zu sein, der Cady (Violet McGraw) versteht. (Bild: 2022 Universal Studios)
Mit M3GAN scheint endlich jemand da zu sein, der Cady (Violet McGraw) versteht. (Bild: 2022 Universal Studios)

"Heart of Stone", Netflix

Von ihrem eleganten Auftreten sollte man sich nicht täuschen lassen: Gal Gadot versteht es, im richtigen Moment zuzuschlagen. Das gilt nicht nur für die Rolle der 38-jährigen Israelin im Netflix-Hit "Red Notice". Auch als titelgebende Superheldin in "Wonder Woman" macht Gadot eine tolle Figur. Kein Wunder, dass Netflix nach "Red Notice" bereits den nächsten Action-Blockbuster mit Gal Gadot in der Hauptrolle im Köcher hat.

Als Geheimagentin Rachel Stone tritt sie in "Heart of Stone" das Erbe großer Vorbilder wie James Bond und Ethan Hunt an. "Keine Beziehungen, keine Freundschaften", schwört Stones Chefin sie auf ihre gefährliche Mission ein. Als die Agentin eines globalen Geheimdienstes enttarnt wird, ist sie aber auf sich alleine gestellt. Was folgt, sind explosive Verfolgungssequenzen, spektakuläre Kampfszenen und der verzweifelte Versuch, den Weltfrieden zu wahren.

Neben Gal Gadot sind im Film von Tom Harper ("Peaky Blinders") auch Jamie Dornan, Alia Bhatt, Sophie Okonedo, Jing Lusi, Paul Ready, Archie Madekwe und Matthias Schweighöfer zu sehen. "Heart of Stone" startet am 11. August bei Netflix.

Nach dem Tod ihrer Eltern findet Alice (Alycia Debnam-Carey) bei ihrer Großmutter June (Sigourney Weaver) Zuflucht. (Bild: Amazon Studios)
Nach dem Tod ihrer Eltern findet Alice (Alycia Debnam-Carey) bei ihrer Großmutter June (Sigourney Weaver) Zuflucht. (Bild: Amazon Studios)

"M3GAN", WOW

Das ging schnell: Nicht einmal zwei Wochen nach dem US-Start von "M3GAN" im Januar 2023 kündigten die Produzenten des gehypten Killer-Puppen-Horrors eine Fortsetzung an: Das Sequel "M3GAN 2.0" soll im Januar 2025 in den Kinos starten. An den US-Kinokassen spielte der Schocker bereits am Startwochenende ein Vielfaches der Produktionskosten (zwölf Millionen Dollar) ein, weltweit erlöste "M3GAN" knapp 180 Millionen US-Dollar.

Im Mittelpunkt des Horror-Hits steht die titelgebende Androidin - M3GAN steht für "Model 3 Generative Android". Sie soll der kleinen Cady (Violet McGraw) über den Tod ihrer Eltern hinweghelfen. Deren Tante Gemma (Allison Williams) sieht in der Puppe die perfekte Möglichkeit, eine neue Freundin für Cady zu finden. Doch die Robotik-Expertin hat die Rechnung ohne den stark ausgeprägten Beschützerinstinkt der Hightech-Puppe gemacht. Um Cady zu beschützen, ist M3GAN kein Mittel zu schade - sie geht sogar über Leichen.

Gerard Johnstone führte bei "M3GAN" Regie (Drehbuch: Akela Cooper), als starker Mann im Hintergrund war aber vor allem auch Produzent James Wan maßgeblich an der Entstehung dieses Films beteiligt. Der Horror-Visionär und Spezialist für Gruselpuppen ("Saw", "Annabelle") machte seinem Ruf in "M3GAN" alle Ehre, wovon sich Streaming-Fans ab 4. August bei WOW ein eigenes Bild machen können.

Die "New York Times"-Journalistinnen Megan Twohey (Carey Mulligan, links) und Jodi Kantor (Zoe Kazan) recherchieren in einem Fall, der die Welt verändern wird. (Bild: 2022 Universal Studios)
Die "New York Times"-Journalistinnen Megan Twohey (Carey Mulligan, links) und Jodi Kantor (Zoe Kazan) recherchieren in einem Fall, der die Welt verändern wird. (Bild: 2022 Universal Studios)

"The Lost Flowers of Alice Hart", Prime Video

Schönheit und Zerstörung liegen nah beieinander für die neunjährige Alice Hart (Alycia Debnam-Carey): Ihr Vater ist ein begnadeter Kunsthandwerker und ein tyrannisches Monster. Das Mädchen lebt Paradies und Hölle zugleich - bis Alice' Eltern in einem mysteriösen Brand ums Leben kommen. Fortan muss sie in der meisterhaften australischen Serie "The Lost Flowers of Alice Hart" (ab 4. August, Prime Video) nicht nur den Verlust verarbeiten, sondern entdeckt auch ihre geheimnisvolle Familiengeschichte.

Nachdem ihr das Feuer Vater und Mutter genommen hat, wächst Alice bei ihrer Großmutter June (Sigourney Weaver) auf. Auf deren Blumenfarm wandelt das Mädchen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Doch June zeigt ihm einen Weg aus der Trauer: Die Blumenzüchterin bringt dem traumatisierten Kind die Sprache der australischen Blumen bei, mit der sie die Dinge ausdrücken kann, die mit herkömmlichen Worten nicht zu sagen sind. Dabei hat die trunksüchtige, vom Leben enttäuschte June, von Hollywood-Star Weaver mit eindringlicher Präsenz gespielt, genügend eigene Dämonen, mit denen sie den letzten Kampf noch nicht ausgefochten hat.

"The Lost Flowers of Alice Hart" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der Australierin Holly Ringland. Showrunnerin Sarah Lambert und Regisseur Glendyn Ivin erzählen sehr einfühlsam, extrem gut konstruiert und mit grandiosen Bildern eine über Jahrzehnte spannende Lebensgeschichte vor der Kulisse des australischen Outbacks. Mit viel Poesie und authentischen, unverfälschten Emotionen behandelt "The Lost Flowers of Alice Hart" auch Themen wie weibliche Widerstandskraft, Freundschaft und die Fähigkeit, Tragödien zu überwinden.

Die neue Netflix-Serie "Painkiller" widmet sich der Opioidkrise in den USA. (Bild: Netflix / Keri Anderson)
Die neue Netflix-Serie "Painkiller" widmet sich der Opioidkrise in den USA. (Bild: Netflix / Keri Anderson)

"She Said", WOW

"Sind Sie sicher, dass es sich nicht nur um junge Frauen handelt, die mit einem Filmproduzenten schlafen wollten, um Karriere zu machen?": Die Frage kommt sinnigerweise von einem alten weißen Mann. Vielleicht glaubt er wirklich, was er da sagt. Aber so lässt man es nicht mehr durchgehen. So lassen sie es nicht mehr durchgehen: Die Journalistinnen Megan Twohey und Jodi Kantor stürzten sich vor einigen Jahren in eine Reportage, die Machtmissbrauch in der Filmwelt aufdecken sollte. Der Enthüllungsartikel, der dabei entstand, veränderte die Welt. Mit "She Said" wurde ihre Geschichte 2022 verfilmt.

Was mit Gerüchten und Vermutungen beginnt, fällt den "New York Times"-Journalistinnen Megan Twohey (Carey Mulligan) und Jodi Kantor (Zoe Kazan) mit zunehmender Recherche wie Schuppen von den Augen: Filmproduzent Harvey Weinstein nutzte seine privilegierte Lage jahrelang aus, um Frauen sexuell auszubeuten. Doch Zeuginnen zu finden, die bereit sind, auszupacken, gestaltet sich schwierig. Das große Schweigen ist Teil dessen, was den Missbrauch so lange unentdeckt bleiben ließ. Erpressung, Einschüchterung, Schweigegeld - das alles soll Weinstein schützen.

Maria Schraders bewegender Film "She Said" (ab 5. August, WOW) arbeitet die schwer verdauliche Geschichte als hochspannendes Journalistendrama auf. Twoheys und Kantors unerschütterlicher Wille, den Opfern sexueller Gewalt eine Stimme zu geben, brachte die #MeToo-Bewegung seinerzeit ins Rollen. Ein bedeutendes Stück Zeitgeschichte und ein großes Stück Kino!

"Painkiller", Netflix

Es beruhigt, löst Ängste, kann Euphorieschübe auslösen - und macht hochgradig abhängig: Oxycodon ist nur eines von zahlreiche Opioiden, die in den vergangenen Jahrzehnten Zehntausenden von US-Amerikanern das Leben kostete. Statistiken zufolge hat sich zwischen 1999 und 2020 die Anzahl an Opioid-Todesfällen in den USA mehr als verachtfacht. Doch worin hat diese Entwicklung seine Ursprünge? Wer hat die Krise mit welchen Entscheidungen befeuert? Und welche Konsequenzen rühren daraus?

Die sechsteilige Netflix-Dramaserie "Painkiller" erzählt fiktional die Geschichten von Täterinnen und Täter, beleuchtet aber auch die Blickwinkel der Opfer und derjenigen, die nach der Wahrheit suchen. Als Inspirationsquelle für die Serie dienen das Buch "Pain Killer: An Empire of Deceit and the Origin of America's Opioid Epidemic" von Barry Meier und der im New York Magazine erschienene Artikel "The Family That Built an Empire of Pain" von Patrick Radden Keefe. Ab 10. August gibt es "Painkiller" bei Netflix zu sehen.

Zur Besetzung der Serie gehört unter anderem "Orange Is The New Black"-Star Uzo Aduba, die eine Ermittlerin des Büros des Staatsanwaltes spielt. Sie wirft die Frage auf: "Wie kann etwas, das legal verschrieben wird, so viele Menschen umbringen?" Matthew Broderick ("Ferris macht blau") spielt dagegen den Pharma-CEO Richard Sackler, der sich mit dem Medikament eine goldene Nase verdient.