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Wie gefährlich wird das RTL-Dschungelcamp für die Promis?

Nicht nur sie können bissig werden: Die Promis des Dschungelcamps 2024 (Bild: RTL)
Nicht nur sie können bissig werden: Die Promis des Dschungelcamps 2024 (Bild: RTL)

Toxische Bewohner, reinigende Donnerwetter und feinste Stutenbissigkeit: TV-Zuschauer freuen sich seit Wochen auf den Start des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" am Freitag (ab 19.1. täglich bei RTL und jederzeit bei RTL+). Doch neben fiesen Kakerlaken und allerlei Kreuch- und Krabbelgetier trachten laut Berichten australischer Behörden nun ganz andere Insekten den Promis nach dem Leben. Und auch der Himmel, in den die Moderatoren Sonja Zietlow (55) und Jan Koeppen (40) alltäglich ihren Ruf "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" erschallen lassen, scheint dieses Jahr wieder Böses im Schilde zu führen. Stellt sich die Frage: Ist das Dschungelcamp 2024 tatsächlich in Gefahr?

Klein und mega-aggressiv: Feuerameisen

Sie sind klein und mega-aggressiv! Nein, nicht von Dschungel-Teilnehmern wie Schauspiel-Star Heinz Hoenig (72, 170 cm) oder Reality-Star Leyla Lahouar (28, 158 cm) ist die Rede. Nach Warnungen australischer Behörden und Umweltschützer haben sich in der Nähe des Dschungelcamps riesige Stämme der gefährlichen, in Australien beheimateten Feuerameise angesiedelt. Die angriffslustigen Ameisen können auch dem Menschen gefährlich werden. Nach einem gezielten Biss spritzen sie per Giftstachel ein giftiges Sekret unter die menschliche Haut. Die toxische Mixtur enthält Substanzen, die extrem schmerzhafte Hautreaktionen in Form roter Pusteln erzeugen können. Allergikern droht angeblich sogar Lebensgefahr.

Nester in Camp-Nähe zerstört

Naturschützer des "Invasive Species Council" sprechen bereits von einer Plage, die die bissigen Ameisen in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales verursachen. Heftige Regenfälle und stürmische Unwetter der letzten Tage hätten die Ausbreitung der Feuerameise um ein Vielfaches beschleunigt. Auch hinsichtlich drohenden Regenwetters, das frühere Dschungelcamps bereits mehrfach bedrohte, sind die Aussichten also nicht gerade rosig. Um der Ameisenplage Einhalt zu gebieten, seien kürzlich bereits zahlreiche Ameisen-Nester in der Nähe des Dschungelcamps zerstört worden. Die Council-Mitteilung spricht in diesem Zusammenhang von "einer der schlimmsten invasiven Arten." Die findigen Insekten könnten bei Überschwemmungen sogar "Flöße auf dem Wasser bilden, um in neue Gebiete vorzudringen", so die Naturschützer.

Dr. Bob: "Giftigste Ameisen der Welt"

Lebensgefährliche Ameisen auf Flößen, neue drohende Unwetter - da kann nur noch einer die Beruhigungspille verabreichen: Dschungel-Kult-Arzt Dr. Bob (73). "Australien ist ja dafür berühmt, dass alles dich killen kann", so Dr. Bob in einer RTL-Mitteilung. Die Feuerameise, die 2001 über ein Schiff aus Südamerika nach Australien gelangt sei, habe sich in den letzten Jahren in Down Under "sehr, sehr stark ausgebreitet." Feuerameisen zählten zu den "giftigsten Ameisen der Welt". "Die Ameisen beißen mehrfach und ringförmig in die Haut", so der Dschungel-Doc. Ihr Gift zerstöre die roten Blutkörperchen. Der Arzt warnt: "Wenn man von vielen Feuerameisen angefallen wird, kann das auch tödlich sein." Die zwölf Dschungelcamp-Bewohner seien aktuell jedoch nicht in Gefahr. "Unser Natur-Experte beobachtet ganz genau, ob sich in dem Camp-Areal Feuerameisen angesiedelt haben. Bis jetzt sind keine entdeckt worden", kann Dr. Bob beruhigen. Die Promis können also vorerst beruhigt ins Camp einziehen.

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