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Gefordert wie noch nie: Prinz William im Zentrum des royalen Dramas

Prinz William (Bild: lev radin/Shutterstock)
Prinz William (Bild: lev radin/Shutterstock)

Prinz William (41) steht derzeit wohl eine der härtesten Phasen seines Lebens bevor: Nach der Krebs-Diagnose von König Charles herrscht große Sorge um die Gesundheit des britischen Monarchen. Zudem ist unklar, wie sich die Behandlung entwickelt und wann er wieder zu seinen öffentlichen Aufgaben zurückkehren wird. Zudem fällt auch Williams Frau Prinzessin Kate (42) derzeit nach einer Operation im Bauchraum voraussichtlich bis nach Ostern aus. Die nächsten Wochen und Monate wird Prinz William nicht nur als Thronfolger, sondern auch als Sohn, Ehemann, Vater und Bruder an vielen Bereichen seines Lebens gefordert sein. Das sind die Hintergründe.

Prinz William muss als Thronfolger funktionieren

Vor dem Bekanntwerden der Krebs-Diagnose seines Vaters teilte der Kensington Palast mit, dass Prinz William am Mittwoch (7. Januar) zu seiner royalen Arbeit zurückkehren werde. Er hatte aufgrund des Krankenhausaufenthalts seiner Frau circa zwei Wochen lang pausiert. Geplant ist für Mittwoch die Verleihung einiger Orden am Vormittag auf Schloss Windsor sowie eine Spendengala am Abend in London.

Angesichts der neuesten Entwicklungen rund um seinen Vater dürfte seine Rückkehr zu den öffentlichen Pflichten eher hektisch als entspannt ausfallen. Vermutlich stehen ihm nun viele Termine bevor, die er als Thronfolger und Vertreter seines Vaters zusätzlich wahrnehmen muss. Wie sehr er dabei von Charles' Ehefrau Königin Camilla (76) unterstützt wird, bleibt abzuwarten. Laut der "Daily Mail"-Royal-Expertin Rebecca English geht man derzeit davon aus, dass Camilla plant, "ein volles Programm" an öffentlichen Aufgaben zu erfüllen. Gleichzeitig möchte sie "eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Königs während seiner Behandlung" einnehmen.

Es kommen mehr Termine als geplant auf ihn zu

Während Prinz William also damit zurecht kommen muss, dass er in nächster Zeit eine größere Rolle als gedacht bei den öffentlichen Auftritten der britischen Monarchie spielen wird, wird er zudem mit der Sorge um die Gesundheit zweier wichtiger Menschen im seinem Leben belastet. Bei den öffentlichen Aufgaben und bei seinen Pflichten als arbeitender Royal kann er derzeit nicht auf die Unterstützung seiner Ehefrau Kate hoffen. Diese erholt sich derzeit im Zuhause der Thronfolger-Familie im Adelaide Cottage von ihrer Bauchoperation. Über den tatsächlichen Zustand der Thronfolger-Gattin ist nur wenig bekannt. Anders als ihr Schwiegervater wünsche sich Kate, dass ihre "persönlichen medizinischen Informationen privat bleiben", teilte der Palast mit.

Er sorgt sich um Kate und kümmert sich um die Kinder

Damit dürfte Prinz William auch als Elternteil im Moment stärker gefordert sein als sonst. Während Kates zweiwöchigem Aufenthalt im Krankenhaus war er sogar gänzlich von Terminen zurückgetreten, um sich zusammen mit dem Kindermädchen besser um Prinz George (10), Prinzessin Charlotte (8) und Prinz Louis (5) kümmern zu können. In dieser Hinsicht dürfte er allerdings Unterstützung aus Kates Familie bekommen: Sie soll ihren Eltern Carole (68) und Michael Middleton (74) sowie ihren Geschwistern Pippa (40) und James (36) sehr nahestehen. Auch sie leben in der Nähe in Berkshire und sind bestimmt gerne für ihre Tochter und deren Familie da.

Wie viel Streit-Potenzial bietet Prinz Harrys Besuch?

Doch damit nicht genug der Aufregung: Seit Monaten gibt es Gerüchte und Spekulationen über das unterkühlte Verhältnis zwischen Prinz William und seinem Bruder Prinz Harry (39). Letztgenannter ist gerade in Großbritannien gelandet, um seinem Vater beizustehen. Dieser hatte ihn wohl persönlich über seine Erkrankung informiert. Und dass, obwohl auch zwischen Charles und Harry die Lage in letzter Zeit sehr angespannt gewesen sein soll. Dass Prinz Harry nach der schockierenden Diagnose für einen Besuch anreist, könnte also für William zusätzliches Konfliktpotenzial beinhalten. Oder auch "Glück im Unglück" bedeuten, wenn man der Royal-Expertin Jennie Bond (73) glauben mag: "Vielleicht bringt die Krankheit seines Vaters endlich, endlich die Versöhnung, von der wir alle schon seit einer gefühlten Ewigkeit sprechen."