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Geregelter Schlaf und kein Alkohol: So schaffet es Eva Imhof aus dem psychologischen Tief

Eva Imhof (45) geht sehr offen mit ihren Depressionen um. Die Moderatorin ('Punkt 6') sprach darüber, wie sehr sie unter dem Aus ihrer Ehe mit ihrem Kollegen Peter Imhof gelitten habe. Die Trennung habe dazu geführt, dass sich ihr psychischer Zustand sehr verschlimmerte.

“Hervorragende Erfahrungen”

Es blieb dann nur noch der Ausweg, sich in stationäre Behandlung zu begeben, um auch den Druck auf ihre Umgebung zu nehmen. Die Wetterfee hat die elfjährigen Zwillinge Lilly und Luisa, mit denen sie auch offen über ihre Angstzustände spricht. "Ich lasse mich da auch beraten", machte der Star gegenüber RTL deutlich. "Man muss es ja den Kindern erklären, sonst kriegen die ja auch Ängste." Aber der stationäre Aufenthalt im vergangenen Jahr habe sie auf den richtigen Weg gebracht. "Ich habe in der Charité und auch im LVR-Klinikum Düsseldorf hervorragende Erfahrungen gemacht", berichte die zweifache Mutter. "Dort hat man sich ganz intensiv und zauberhaft um mich gekümmert. Ich habe tolle Therapeuten bis heute an meiner Seite."

Eva Imhof wünscht sich Stabilität

Mit ihnen an ihrer Seite geht sie nun ihren Alltag an. "Ich wünsche mir weiterhin einfach nur Stabilität. Und wenn es so weitergeht wie jetzt, dann weine ich vor Freude", weiß Eva Imhof, wie fragil das Herauskommen aus einer schweren Depression ist. Deshalb sorgt sie auch für sich. "Vor allen Dingen, dass ich geregelten Schlaf habe und keinerlei Alkohol trinke", beschrieb die studierte Kommunikationswissenschaftlerin ihre Maßnahmen.

Mittlerweile ist die TV-Frau seit über zwei Jahren getrennt, aber der Schmerz sitzt tief. "Ich habe unterschätzt, wie schlimm es ist, sich zu trennen und vor allen Dingen mit den Kindern. Das war sehr, sehr schlimm", gestand sie. Ein Jahr später als die eigentliche Trennung hatte sie 2022 das Ende ihrer Ehe ihren 80.000 Followern offenbart: "Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich trenne oder dass unsere Beziehung kaputt gehen könnte, aber manchmal passieren Dinge im Leben, die einen auf einen anderen Weg führen." Und dieser Weg kann manchmal ziemlich steinig sein, aber Eva Imhof sieht sich nun zumindest besser gerüstet.

Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christopher Tamcke/Geisler-Fotopress