"Wir gesucht!": Die Highlights der ARD-Themenwoche

Die Paten und Patinnen der ARD-Themenwoche "Wir gesucht!" sind unter anderem Anja Schneider, Mark Forster (h.l.), Idil Baydar, Thomas Reutter (SWR), Leeroy (v.), Aline Abboud (Mitte), Hans-Jochen Wagner (h.M.), Kai Gniffke (SWR), Martin Brambach (h.r.) und Hendrike Brenninkmeyer (SWR). (Bild:  SWR/Thorsten Jander)
Die Paten und Patinnen der ARD-Themenwoche "Wir gesucht!" sind unter anderem Anja Schneider, Mark Forster (h.l.), Idil Baydar, Thomas Reutter (SWR), Leeroy (v.), Aline Abboud (Mitte), Hans-Jochen Wagner (h.M.), Kai Gniffke (SWR), Martin Brambach (h.r.) und Hendrike Brenninkmeyer (SWR). (Bild: SWR/Thorsten Jander)

Die neue ARD-Themenwoche "WIR gesucht - Was hält uns zusammen?" beginnt am heutigen Sonntag (6. November) schon morgens mit dem Kinderprogramm und endet am kommenden Samstag (12. November). Im Mittelpunkt steht die Frage, ob es das große "Wir" überhaupt noch gibt oder ob wir nur noch auseinanderdriften in Alt und Jung, Arm und Reich, Cis und Trans, mit und ohne Migrationsgeschichte, Corona-Impfung ja oder nein?

"Wie können wir Spaltungen überwinden? Übersehen wir, was uns eint? Und was kann helfen, die eine ganz große Familie, die 'Gesellschaft' heißt, zusammenzuhalten?", fragt der Senderverbund und möchte den Fokus mit der siebentägigen Aktionswoche auf das Verbindende lenken.

Streiten gehört dazu - aber richtig

Im Rahmen der Pressekonferenz, bei der die Themenwoche vorgestellt wurde, erklärte SWR-Intendant Kai Gniffke (61): "Diese Themenwoche wird anders sein, weil wir sehr viel mehr als bisher auf das Thema Dialog setzen. Wir wollen miteinander diskutieren, wir wollen das Publikum auch diskutieren lassen und den Brennstoff dafür liefern."

Weiter ergänzte er: "Ein Wir-Gefühl ist kein Einheitsbrei, Streiten gehört explizit auch dazu. Aber was das Wir ausmacht, ist die Form des Streitens. Dass wir uns immer wieder klarmachen, dass jeder, der da mitstreitet, eigentlich das Beste für das Wir, für unser Land will."

Streiten auf Basis der gegenseiteigen Vertrauens also. "Dann habe ich eine ganz andere Diskursgrundlage und eher die Möglichkeit, respektvoll miteinander Argumente auszutauschen." Als eines der Hauptziele dieser Themenwoche bezeichnet einer der Hauptverantwortlichen der ARD-Themenwoche den respektvollen Diskurs anstelle der rechthaberischen Schreierei auf einem Marktplatz.

Unter Verweis auf die überregionalen Hilfsaktionen nach der Flutkatastrophe im Ahrtal im Sommer 2021 fügte Gniffke hinzu: "Ja, wir stehen schon mehr zusammen, als wir es manchmal wahrhaben wollen."

Prominente Patinnen und Paten

Als Patinnen und Paten der ARD-Themenwoche engagieren sich der Musiker Mark Forster (38), der seinen Song "Memories & Stories" der Themenwoche widmet, sowie die Comedienne und Schauspielerin Idil Baydar (47) und die Social-Media-Stars Lisa und Lena (20).

Die Highlights im Programm

Die Woche ist vollgepackt mit Highlights jeden Formats. Exemplarische hier ein paar Highlights:

Den filmischen Auftakt zur Themenwoche macht der "Tatort: Blicke der Anderen" (6. November, 20:15 Uhr, das Erste). Die Kommissare Franziska Tobler (Eva Löbau, 50) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner, 53) müssen eine Familientragödie in einer Kleinstadt im Breisgau aufklären. Lisa Hagmeister (geb. 1979) verkörpert die tatverdächtige Mutter, die von ihrer Umgebung zur Außenseiterin erklärt wird.

Herzstück der ARD-Themenwoche ist "WIR gesucht - das Projekt". Am 7. November stehen auf allen Kanälen und Plattformen der ARD die Menschen im Mittelpunkt, die sich um das "WIR" bemühen. Präsentiert wird das Projekt von den "Tagesthemen"-Moderatoren Caren Miosga (53) und Ingo Zamperoni (48); SWR-Journalist Thomas Reutter leitet die Aktion.

Am Tag danach findet der Dialogtag (8. November) statt. Bürgerinnen und Bürger haben Gelegenheit mit den Programmverantwortlichen und den Moderatorinnen und Moderatoren der ARD-Landesrundfunkanstalten der ARD ins Gespräch zu kommen. Mit dabei ist unter anderem "Tagesthemen"-Moderatorin Aline Abboud (34).

Anja Schneider (geb. 1977) spielt in dem TV-Drama "Und ihr schaut zu" (9. November, 20:15 Uhr, das Erste) eine Mutter, die nach dem Unfalltod ihrer Tochter im Netz mit Videos des Unglücks konfrontiert wird. Der Film basiert auf realen Ereignissen. Die Doku zum Thema, "Filmen ohne Gnade", ist direkt im Anschluss zu sehen.

Ein weiteres filmisches Highlight ist "McLenBurger - 100% Heimat" (11. November, 20:15 Uhr das Erste). Als der 57-jährigen Hilde (Steffi Kühnert, 59) plötzlich fristlos gekündigt wird, beschließt die einst zu DDR-Zeiten jüngste Kantinenchefin, ein eigenes Burger-Restaurant zu eröffnen. Ihr Mann Ronnie (Martin Brambach, 55) ist dagegen und ihr Sohn Tommie (Lasse Myhr, 42) ist Filialleiter einer Burgerkette vor Ort...