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Grimme-Preis 2024: "Pumuckl" und Jochen Breyer dürfen auf Auszeichnung hoffen

Die RTL-Serie "Neue Geschichten vom Pumuckl" mit Florian Brückner als Schreiner Florian Eder ist für einen Grimme-Preis nominiert. Zwar dominieren nach wie vor die Öffentlich-Rechtlichen, die Privatsender ziehen dieses Jahr allerdings nach. (Bild: RTL / NEUESUPER)
Die RTL-Serie "Neue Geschichten vom Pumuckl" mit Florian Brückner als Schreiner Florian Eder ist für einen Grimme-Preis nominiert. Zwar dominieren nach wie vor die Öffentlich-Rechtlichen, die Privatsender ziehen dieses Jahr allerdings nach. (Bild: RTL / NEUESUPER)

Die Nominierungen für den Grimme-Preis 2024 stehen fest: Nach wie vor dominieren vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender das Rennen um Deutschlands begehrteste Medienauszeichnung. Doch auch die Privaten ziehen nach. RTL ist mit gleich vier Produktionen dabei.

Der Grimme-Preis feiert ein Jubiläum: Dieses Jahr wird der renommierteste Medienpreis Deutschlands bereits zum 60. Mal verliehen. Nun steht fest, wer sich über eine Nominierung freuen darf. RTL ist mit vier Produktionen vorne mit dabei: Das True-Crime-Spiel "Die Verräter - Vertraue Niemandem" darf unter anderem in der Kategorie "Unterhaltung" auf eine Auszeichnung hoffen, ebenso wie die Serie "Neue Geschichten vom Pumuckl" unter der Regie von Marcus H. Rosenmüller im Wettbewerb "Kinder & Jugend". Bei den Streaming-Diensten ist Disney+ mit den Serien "Deutsches Haus" und "Sam - Ein Sachse" sowie einer Spezial-Nominierung für die Ensembleleistung der drei Hauptdarstellerinnen in "Die Drei !!!" besonders stark vertreten.

Das Grimme-Institut gilt als finanziell angeschlagen: gleich drei von vier Kommissionen schöpften ihr Kontingent zur Nominierung nicht aus. Im Unterhaltungssegment wurden nur knapp halb so viele Formate nominiert wie es möglich gewesen wäre. Unverändert bleibt jedoch die Vorherrschaft der Öffentlich-Rechtlichen. Auch 2024 dominieren ARD, ZDF und Co - vor allem im Bereich "Unterhaltung".

Auch der ZDF-Journalist Jochen Breyer darf auf eine Auszeichnung seiner Doku "Milliardenspiel - Die geheime Welt der Superreichen" hoffen.  (Bild: ZDF / )
Auch der ZDF-Journalist Jochen Breyer darf auf eine Auszeichnung seiner Doku "Milliardenspiel - Die geheime Welt der Superreichen" hoffen. (Bild: ZDF / )

ARD, ZDF und Co. dominieren im Rennen um den Grimme-Preis

Nominiert sind unter anderem das Gaming-Magazin "Game Two" (ZDFneo), die neue 3sat-Show "Bosetti Late Night", "Der letzte Drink mit Anna Dushime" (RBB), der ARD-Kurzfilm "Der zweite Kurzschluss" mit Anke Engelke und Matthias Brandt sowie die "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause". In der Kategorie "Fiktion" dürfen sich unter anderem die ARD-Serie "37 Sekunden", die ZDF-Serie "Der Schatten" sowie das ZDF-Dokudrama "Ich bin! Margot Friedländer" über eine Nominierung freuen.

In der Sparte "Information und Kultur" haben die Dokumentation "Milliardenspiel - Die geheime Welt der Superreichen" (ZDF) mit Jochen Breyer, die Serie "Capital B - Wem gehört Berlin?" (RBB, WDR, ARTE) sowie die Doku-Serie "World's Most Dangerous Show" (Prime Video) mit Joko Winterscheidt eine Chance auf einen Grimme-Preis. Auch Warner geht mit zwei Serien ("Boom Boom Bruno" und "German Genius") ins Rennen.

Für die "Journalisitische Leistung" könnte die Redaktion von "Monitor" (WDR) für die herausragenden Recherchen zum Thema Migration geehrt werden. Ebenso wie Katharina Willinger (ARD-Studio Istanbul/BR) für ihre Berichterstattung aus der Türkei und dem Iran.