"Es hat meine Gefühle verletzt": Courteney Cox beklagt sich über fehlende Anerkennung

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Courteney Cox bekam als einzige der sechs "Friends"-Protagonisten keine Emmy-Nominierung für ihre Rolle. (Bild: 2020 Getty Images/Jean Baptiste Lacroix)
Courteney Cox bekam als einzige der sechs "Friends"-Protagonisten keine Emmy-Nominierung für ihre Rolle. (Bild: 2020 Getty Images/Jean Baptiste Lacroix)

Jeder der "Friends"-Stars wurde im Laufe der Serie für einen Emmy nominiert - außer Courteney Cox. In einem Interview sprach die Schauspielerin nun zum ersten Mal offen über die Erfahrung.

Rund 17 Jahre nach dem Ende der Kult-Serie "Friends", die von 1994 bis 2004 über die Fernsehbildschirme flimmerte, ist der Hype um Ross Geller, Rachel Green, Monica Geller, Chandler Bing, Joey Tribbiani und Phoebe Buffay ungebrochen. Erst vor wenigen Wochen verfolgten Millionen Fans das große TV-Special "Friends: The Reunion". Bis heute zählt die Serie zu den beliebtesten Sitcoms der Welt und auch die Kritiker zeigten sich damals überzeugt von den schauspielerischen Leistungen der sechs Hauptdarsteller.

Insgesamt 153 Nominierungen und 56 Auszeichnungen konnte "Friends" über zehn Staffeln hinweg verbuchen. Auch die Hauptdarsteller wurden mehrfach geehrt, unter anderem mit zahlreichen Emmy-Auszeichnungen. Eine ging dabei allerdings stets leer aus: Courteney Cox, die in der Serie die neurotische, aber liebenswürdige Köchin Monica Geller spielte. In einem Interview mit US-Talkmaster Howard Stern sprach die 57-Jährige nun zum ersten Mal darüber, wie es sich anfühlte, als ihre Kollegen Jennifer Aniston, David Schwimmer, Matthew Perry, Matt LeBlanc und Lisa Kudrow über die Jahre hinweg alle eine Nominierung erhielten.

Zehn Jahre lang nahmen Serien-Fans von ihrem Wohnzimmer aus teil an ihrem Leben. Von links: Joey (Matt LeBlanc), Monica (Courteney Cox), Rachel (Jennifer Aniston), Chandler (Matthew Perry), Phoebe (Lisa Kudrow) und Ross (David Schwimmer) waren von 1994 bis 2004 die allerbesten Fernseh-Freunde. (Bild: Getty Images / Pressemitteilung)
Zehn Jahre lang nahmen Serien-Fans von ihrem Wohnzimmer aus teil an ihrem Leben. Von links: Joey (Matt LeBlanc), Monica (Courteney Cox), Rachel (Jennifer Aniston), Chandler (Matthew Perry), Phoebe (Lisa Kudrow) und Ross (David Schwimmer) waren von 1994 bis 2004 die allerbesten Fernseh-Freunde. (Bild: Getty Images / Pressemitteilung)

"Ich habe mich für alle gefreut"

"Ja, es hat mich immer verletzt. Als jeder einzelne Darsteller außer mir nominiert war, hat das definitiv meine Gefühle verletzt", so Cox in dem Gespräch. "Ich habe mich für alle gefreut, und dann, als letztendlich klar war: 'Oh, ich bin die Einzige?' Das tat weh." Als Kudrow (1998) und Aniston (2002) letztendlich sogar ausgezeichnet wurden, sei sie sehr glücklich für ihre Schauspielkolleginnen gewesen. "Ich möchte, dass sie gewinnen. Ich wollte noch nie jemanden etwas wegnehmen."

Tatsächlich wurde Cox später selbst im Jahr 2010 für ihre Rolle in "Cougar Town" für einen Golden Globe nominiert. "Das war das einzige, was mir ein gutes Gefühl gab - weil sie alle gewonnen haben und so viele Auszeichnungen bekommen haben." Sie wünsche sich, ihr seien solche Dinge egal, erklärte sie im Interview. Tatsächlich sei allerdings das Gegenteil der Fall, wie Cox gewohnt sympathisch zugab: "Es bedeutete mir alles".

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