Hazel Brugger: Morddrohungen nach Impf-Äußerungen

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Die Komikerin Hazel Brugger und ihr Ehemann Thomas Spitzer haben sich bereits mehrfach für die Corona-Impfung stark gemacht - und Ungeimpfte deutlich kritisiert. Daraufhin habe das Paar Morddrohungen bekommen, machte Spitzer nun via Twitter publik.

Wegen ihrer Kritik an Ungeimpften sieht sich Hazel Brugger mit Morddrohungen konfrontiert. (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)
Wegen ihrer Kritik an Ungeimpften sieht sich Hazel Brugger mit Morddrohungen konfrontiert. (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)

MIt ihren Appellen für die Corona-Impfung und der Kritik an Ungeimpfen hat Hazel Brugger Hass im Internet auf sich gezogen - und noch mehr: Via Twitter berichteten die Komikerin und ihr Ehemann Thomas Spitzer nun von Morddrohungen, die die beiden wegen ihrer öffentlichen Äußerungen erhalten. Es sei "leider nicht nur der übliche Quatsch, sondern auch ganz konkrete Pläne, wo Leute detailliert beschreiben, wie genau sie uns umbringen werden", schrieb Spitzer auf einem Profil.

"Wir befinden uns ein einer absoluten Ausnahmesituation"

Brugger sei bei künftigen Auftritten wohl auf Polizeischutz angewiesen, "wenn sie überhaupt noch durchgeführt werden können", fuhr der Ehemann der Komikerin fort. Gerichtet an die Urheber der Hassbotschaften, machte Spitzer deutlich: "Es versteht sich von selbst, dass wir uns ganz entschlossen gegen diese Angriffe wehren." Er kündigte an, weitere Drohungen bei der Polizei anzuzeigen oder öffentlich zu machen.

Zum Abschluss des Twitter-Statements hielt der 33-Jährige fest: "Wir befinden uns - nicht nur global betrachtet - in einer absoluten Ausnahmesituation, es geht ums Überleben."

Hazel Brugger: Keine privaten Treffen mehr mit Ungeimpften

In der vergangenen Woche hatten Spitzer und Brugger bereits via Twitter verlauten lassen, sich vorerst von Ungeimpften fernzuhalten. Spitzer schrieb damals: "Hazel und ich werden bis Jahresende niemanden mehr privat treffen [...], der/die nicht geimpft ist. Es geht einfach nicht mehr." Überdies seien die beiden bestrebt, möglichst schnell eine Booster-Impfung zu erhalten, kündigte der 33-Jährige an.

Hazel Brugger machte sich zuletzt einmal mehr für Corona-Impfung stark. Ebenfalls auf Twitter verbreitete sie eine Statistik über den hohen Anteil ungeimpfter Personen im deutschsprachigen Raum. Dazu schrieb sie: "Anscheinend klingt das Wort IMPFEN einfach zu hässlich für die poesieverwöhnten deutschsprachigen Ohren, oder was ist das Problem?"

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