Hertha stoppt Negativ-Lauf

Hertha stoppt Negativ-Lauf
Hertha stoppt Negativ-Lauf

Am 21. Spieltag der 2. Bundesliga lieferten sich die SpVgg Greuther Fürth und Hertha BSC ein hart umkämpftes Match, das mit einem 2:1-Sieg für die Berliner endete. Marc Oliver Kempf erzielte die Tore für die Hertha in der 34. und 63. Minute, vorbereitet von Palkó Dárdai und Jonjoe Kenny. Für Greuther Fürth traf Branimir Hrgota in der 56. Minute nach Vorlage von Simon Asta. Das Spiel war geprägt von hitzigen Diskussionen und einer roten Karte für Florian Niederlechner von der Hertha in der 100. Minute wegen Zeitspiel. Trotz intensiver Bemühungen beider Mannschaften und zahlreicher Chancen auf beiden Seiten, behielt die Hertha mit einer klugen Spielstrategie die Oberhand. Ein Unentschieden hätte das Spielgeschehen ebenso gut wiedergegeben, doch der Sieg der Berliner war keineswegs unverdient.

Greuther Fürth kämpft um Aufstiegsplätze

Für das Kleeblatt bot sich die Chance, sich nach der 2:3-Niederlage gegen St. Pauli wieder auf die Aufstiegsplätze zu kämpfen. Der HSV hatte bereits gepatzt und so konnte Greuther Fürth mit einem Sieg mindestens auf Platz drei springen. Trainer Alexander Zorniger nahm nur eine Veränderung in der Startelf vor und brachte Oussama Haddadi, der vom Afrika-Cup zurückkehrte, für Lukas Petkov, der auf der Bank Platz nahm.

Die Hertha hingegen verzeichnete zuletzt Probleme. Nach drei Niederlagen und nur einem Remis in vier Pflichtspielen war der Aufstiegskampf in weite Ferne gerückt. Zehn Punkte fehlten bereits auf Rang 3. Trainer Pal Dardai nahm nach der 1:2-Niederlage gegen den HSV zwei Wechsel in der Startelf vor. Toni Leistner fehlte aufgrund einer Gelbsperre und Haris Tabakovic stand verletzungsbedingt nicht im Kader. Dafür starteten Pascal Klemens und Fabian Reese, der nach seiner Corona-Infektion wieder spielte.

Greuther Fürth hatte noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel unterlagen sie der Hertha mit 0:5, der höchsten Saisonniederlage. Doch zu Hause war das Kleeblatt stark. Die 23 Punkte im eigenen Stadion waren Bestwert zusammen mit den Kiezkickern. Die letzte und einzige Heimniederlage gab es bei einem 1:3 gegen Hannover 96.

So starteten beide Mannschaften in die Partie:

SpVgg Greuther Fürth: Jonas Urbig - Gideon Jung, Damian Michalski, Maximilian Dietz - Julian Green, Oussama Haddadi, Simon Asta, Robert Wagner - Branimir Hrgota, Armindo Sieb, Tim Lemperle

Hertha BSC: Tjark Ernst - Marc Oliver Kempf, Jonjoe Kenny, Michal Karbownik, Pascal Klemens - Andreas Bouchalakis, Fabian Reese, Aymen Barkok, Palkó Dárdai, Marten Winkler - Florian Niederlechner

Hertha behauptet sich

Es war ein hart umkämpftes Spiel in der ersten Halbzeit zwischen Greuther Fürth und Hertha BSC. Die Partie begann mit viel Ballbesitz von Fürth, die jedoch nicht in der Lage waren, ihre Dominanz in Tore umzumünzen. In der 22. Minute sah es so aus, als ob die Hertha in Führung gehen würde, als Niederlechner die Kugel nach einem Konter an Urbig vorbeihob. Doch der vermeintliche Treffer wurde nach einer Überprüfung durch den VAR wegen eines vorherigen Foulspiels an Hrgota zurückgenommen. Die Hertha ließ sich davon jedoch nicht beirren und erzielte in der 34. Minute das erste Tor des Spiels. Dardai trat eine Ecke in den Strafraum, die Kempf gekonnt ins rechte Eck köpfte. Trotz fortgesetzter Angriffe von Fürth, die mehr Ballbesitz und Spielkontrolle hatten, ging die Hertha mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Hertha siegt trotz Niederlechner-Platzverweis

Hertha behielt in der 2. Halbzeit die Oberhand. In der 56. Minute glich Hrgota für Fürth aus, doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Nur sieben Minuten später erzielte Kempf nach einer Vorlage von Kenny sein zweites Tor des Spiels und brachte die Hertha wieder in Führung. Trotz mehrerer Unterbrechungen durch das Werfen von Gegenständen aufs Spielfeld durch die Fans und der daraus resultierenden elfminütigen Nachspielzeit, gelang es Fürth nicht, ein weiteres Tor zu erzielen. Die Hertha behauptete sich und gewann das Spiel mit 2:1, trotz eines Platzverweises gegen Niederlechner in der 90.+10.

Hertha siegt in Chaospartie

Das Spiel zwischen Greuther Fürth und der Hertha war eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Partie bot alles, was das Fußballherz begehrt: Spannung, Leidenschaft und eine gehörige Portion Chaos. Beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Berliner am Ende den längeren Atem bewiesen.

Es war ein Spiel, das von Anfang bis Ende umkämpft war. Die Fans rückten dabei leider wieder in den Fokus, ihr Protest überschattete die Partie. Doch trotz der Unruhen auf den Rängen zeigten beide Teams auf dem Platz eine engagierte Leistung. Insbesondere Marc-Oliver Kempf stach mit seinen beiden Toren hervor, musste jedoch verletzungsbedingt das Feld verlassen.

Mit diesem Sieg macht die Hertha einen wichtigen Schritt in der Tabelle und lässt den Tabellenkeller hinter sich. Für Greuther Fürth hingegen ist diese Niederlage ein herber Rückschlag im Kampf um den Relegationsplatz.

Die kommende Woche verspricht erneut spannende Duelle: Während die Hertha nach Braunschweig reist, steht für Greuther Fürth das Lokal-Derby gegen den 1. FC Nürnberg an. Beide Spiele versprechen, erneut hochklassigen Zweitligafußball zu bieten. Bleiben Sie dran, wenn es heißt: Auf geht‘s in den nächsten Spieltag der 2. Bundesliga!

Hier können Sie einen Blick auf die aktuelle Tabelle werfen oder sich die anderen Ergebnisse anschauen.

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