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Hidden Headlines: Ikea ruft Ladegeräte zurück

Weil Stromschlaggefahr droht, ruft Ikea seine USB-Ladegeräte zurück. Außerdem: Was man grundsätzlich im Umgang mit Ladegeräten beachten sollte, damit sie nicht zur Gefahr werden.

Brand- und Stromschlaggefahr: Ikea ruft Ladegeräte zurück. (Bild: Getty Images)
Brand- und Stromschlaggefahr: Ikea ruft Ladegeräte zurück. (Bild: Getty Images)

Probleme mit dem Kabel sind der Grund, warum Ikea sein ÅSKSTORM USB-Ladegerät 40W dunkelgrau zurückrufen muss. Wie das Möbelhaus mitteilt, kann das Kabel durch Wickeln um das Ladegerät oder wiederholtes Vor- und Zurückbiegen über einen längeren Nutzungszeitraum hinweg beschädigt werden. Ist das der Fall, könne das Produkt überhitzen und Verbrennungen oder einen Stromschlag auslösen. Betroffene Geräte tragen auf der Rückseite die Modellnummer ICPSW5-40-1.

Bitte nicht weiter nutzen!

Ikea bittet deshalb Kunden, die ein entsprechendes Gerät besitzen, es nicht weiter zu benutzen und es in eine Ikea-Filiale zurückzubringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

Das Möbelhaus entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und beantwortet eventuelle Fragen zu diesem Rückruf unter der kostenlosen Rufnummer 0800-5893391.

Dieses Ladegerät ist vom Rückruf betroffen. (Bild: Ikea)
Dieses Ladegerät ist vom Rückruf betroffen. (Bild: Ikea)

Was man grundsätzlich im Umgang mit Ladegeräten beachten sollte

Smartphone, Watch und Co. – wenn sie funktionieren sollen, müssen sie regelmäßig ans Ladegerät. Die sollte man jedoch nach dem Laden nicht in der Steckdose lassen. Ein Grund ist, dass sie Strom verbrauchen, auch wenn kein Gerät angeschlossen ist.

Etwa 2,5 Kilowattstunden fließen bei einem ständig angeschlossenen Ladegerät pro Jahr ins Leere. Bei einem durchschnittlichen Preis von derzeit rund 27,4 Cent für eine Kilowattstunde (kWh) (aktuelle Angaben des NDR) macht das 68,5 Cent. Das ist sicher zu verkraften, aber sind mehrere Ladegeräte im Haushalt angeschlossen, summieren sich die Kosten.

Brandgefahr vermeiden!

Ein viel wichtigerer Grund, warum man den Stecker ziehen sollte, ist aber, dass ein Ladegerät auch gefährlich werden kann. Nämlich dann, wenn es defekt ist oder überhitzt.

"Denn einem Ladegerät sieht man von außen nicht an, ob es defekt ist. Vor allem bei billigen No-Name-Produkten ist die Brandgefahr besonders hoch", warnt etwa das Energieunternehmen Vattenfall.

Tipp: Wer nicht immer den Stecker ziehen möchte, ist mit einer Steckdosenleiste mit Kippschalter gut beraten. Der ist praktisch, sicher und die Ladegeräte werden am Stromfressen gehindert. Noch komfortabler geht's mit Funksteckdosen. Die lassen sich über Fernbedienung, Alexa oder Smartphone-App steuern.

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