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Hidden Headlines: Schauspieler bekommt versehentlich Mega-Gage von Marvel-Star überwiesen

Kuriose Meldungen weltweit

Viele Schauspielgewerkschaften verbieten es zwei Mimen, den gleichen Namen zu tragen. Warum dies eine gute Idee ist, zeigt eine Geschichte von Tom Hollander, der gerne mal mit seinem Kollegen Tom Holland verwechselt wird.

Tom Hollander, bitte nicht zu verwechseln mit Tom Holland - auch nicht in finanziellen Angelegenheiten (Bild: Arturo Holmes/WireImage)
Tom Hollander, bitte nicht zu verwechseln mit Tom Holland - auch nicht in finanziellen Angelegenheiten (Bild: Arturo Holmes/WireImage)

Michael Keaton heißt eigentlich Michael Douglas, doch da unter diesem Namen bereits ein anderer Schauspieler reichlich von sich reden machte, musste der "Batman"-Star einen Künstlernamen wählen. Dies lag aber aber nicht daran, dass Michael Douglas - der aus "Wall Street" - bereits großen Erfolg hatte. Schauspielgewerkschaften wie die SAG-AFTRA in Hollywood erlauben es Schauspielerin generell nicht, den gleichen Namen zu haben, um Verwirrung zu vermeiden. So heißt Emma Stone gebürtig Emily, Elizabeth Banks mit Nachnamen eigentlich Mitchell, und William H. Macy wäre auch als Schauspieler lieber als Bill bekannt, gäbe es nicht schon einen anderen Bill Macy in der Branche.

Diese Maßnahme mag übertrieben wirken, da es nicht alle angehenden Schauspieler schließlich zu Ruhm schaffen, doch wie wichtig sie unter Umständen sein kann, zeigt ein aktueller Fall. Auch in England dürfen Schauspieler nicht den gleichen Namen tragen, doch "Spider-Man"-Star Tom Holland wäre beinahe die namentliche Ähnlichkeit zu seinem Kollegen Tom Hollander - bekannt aus Reihen wie "Fluch der Karibik" oder "White Lotus" - zum Verhängnis geworden. Der bekam nämlich eines Tages Hollands saftigen Marvel-Gehaltsscheck.

Einblick in die Finanzen eines Marvel-Stars: Ein "schrecklicher Moment"

Wie Hollander nun Seth Meyers in dessen Talkshow Late Night erzählte, würde er aufgrund seines Namens immer wieder mit dem der breiten Öffentlichkeit geläufigeren Tom Holland verwechselt. Vor allem, wenn Menschen ihn ihren Kindern vorstellen würden, deren Aufregung sich schnell in Enttäuschung wandeln würde, könne dies unangenehm sein. Doch ein besonderes Problem ergab sich, als er und Holland kurzzeitig von derselben Schauspielagentur betreut wurden. In dieser Zeit habe er eine E-Mail erhalten, in der er über den Erhalt seines ersten Boxoffice-Bonus für einen Film der "Avengers"-Reihe informiert worden war. "Ich glaube nicht, dass ich da mitgespielt habe", scherzte Hollander.

Tom Holland verdient dank Marvel etwas mehr als sein beinahe gleichnamiger Kollege (Bild: Jeff Kravitz/FilmMagic)
Tom Holland verdient dank Marvel etwas mehr als sein beinahe gleichnamiger Kollege (Bild: Jeff Kravitz/FilmMagic)

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Hollander beschreibt den vorübergehenden Geldsegen als "schrecklichen Moment". Er habe sich gerade noch einem für einen Hungerlohn am Theater schuftenden Kollegen gegenüber überlegen gefühlt, weil er soeben für 30.000 Pfund in einer BBC-Serie mitgespielt hatte. Dann sah er, was Tom Holland, "der damals vielleicht 20 Jahre alt war", als ersten Boxoffice-Bonus erhalten hatte. "Es war eine unglaubliche Summe Geld. Es war nicht mal sein Gehalt, es war nur der erste Bonus. Nicht der ganze Bonus, der erste." Wie hoch der Bonus war, verriet Hollander nicht, doch "es war eine siebenstellige Summe". Überlegen habe er sich danach nicht mehr gefühlt.

Lukrative Rolle - wie Tom Holland als "Spider-Man" agiert, ist im Trailer zu sehen:

Auch ohne lukrative Marvel-Projekte muss man sich um Tom Hollander allerdings keine Sorgen machen. Als angesehener Charakterdarsteller geht ihm die Arbeit nicht aus. Sein neuestes Projekt: In Ryan Murphys neuer Staffel der Anthologie-Serie "Feud" spielt er Truman Capote.