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Hidden Headlines: Tapfere Hündin hilft dabei, ihr Herrchen aus dem Eis zu retten

Kuriose Meldungen weltweit

Ein Polizist hatte alleine keine Möglichkeit, einen im Eis eingebrochenen Mann zu retten - bis er dessen Hündin bemerkte. Die erwies sich tatsächlich als Rettung in der Not.

Wenn ihre geliebten Menschen in Not sind, weichen Hunde ihnen meist nicht von der Seite (Symbolbild: Getty Images)
Wenn ihre geliebten Menschen in Not sind, weichen Hunde ihnen meist nicht von der Seite (Symbolbild: Getty Images)

Ist ein Mensch im Eis eingebrochen, zählt bei der Rettung jede Minute. Bei einer Wassertemperatur von null Grad liegt die Überlebenschance für einen Erwachsenen der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg zufolge bei weniger als 30 Minuten - wie ein Mitarbeiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft RBB24 erklärte, reicht bei einer Schockreaktion unter Umständen jedoch schon eine Minute, bis der Körper seine Funktionen herunterfährt. Mit fortschreitender Zeit wird die Rettung zunehmend schwieriger, da erfrierende Personen stetig mehr die Fähigkeit verlieren, ihre Gliedmaßen zu bewegen.

Für Rettungskräfte ist es also wichtig, einen im Eis eingebrochenen Menschen schnell zu sichern, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Ein junger Polizist im US-Bundesstaat Michigan namens Kammeron Bennetts hatte nun eine zündende Idee, als es um die Rettung eines Mannes ging, der in für Menschen zu dünnes Eis eingebrochen war. Er rekrutierte kurzerhand dessen kleine Hündin Ruby als Helferin.

Ruby eilt zur Hilfe

Ein von der Body-Cam des Polizisten aufgenommenes Video, das auf X (ehemals Twitter) hochgeladen wurde, zeigt, wie der Beamte zunächst selbst ans Ufer tritt, jedoch schnell merkt, dass ihn das Eis nicht tragen würde. Die Distanz erwies sich als zu weit zum werfen und zudem äußert er Zweifel, ob der Mann noch fähig sein würde, die Rettungsausrüstung zu fangen - wie das People Magazin berichtet, war er zu diesem Zeitpunkt bereits seit 16 Minuten in dem eisigen Wasser gewesen.

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Doch Bennetts hatte den kleinen Hund - der Optik nach ein American Brittany, eine gelehrige Jagdhundrasse - bemerkt, der seinem Besitzer zunächst nicht von der Seite weichen wollte - und den das Eis bei seinem leichten Gewicht offensichtlich stabil tragen konnte. "Schicken Sie mir ihren Hund rüber", ruft er und lockt Ruby zu sich. Tatsächlich lässt sich die Hündin trotz ihrer Aufregung brav die Rettungsausrüstung an ihrem Halsband befestigen und läuft damit bereitwillig zurück zu ihrem Herrchen. Mit exakten Anweisungen und kräftigem Ziehen gelang es dem Polizisten schließlich, den Mann aus dem Wasser zu holen.

Bennetts' Rat an den Mann: "Geben Sie Ihrem Hund ein Steak"

Auf Social Media erhält nicht nur der Polizist, der erst seit zwei Jahren im Dienst ist, viel Lob für seinen beherzten Einsatz und cleveren Einfall, sondern auch die tapfere Ruby. Wie Bennetts, der selbst einen Jagdhund besitzt, People erklärte, war es für ihn ein logischer Schritt, den Hund zu rekrutieren. "Im Training lernen wir über Rettungseinsätze, uns das zu Nutze zu machen, das wir vorfinden. Ich hatte eben den Hund vorgefunden, und ich habe sofort gesehen, dass sie arbeitswillig war."

Sein Instinkt war goldrichtig: Wie sich herausstellte ist auch Ruby für die Jagd trainiert und daher gewohnt, Anweisungen punktgenau auszuführen. Bennetts zufolge habe er dem Mann, der sich nach der Rettung bei ihm bedankt hätte, nur eine Sache geraten: "Geben Sie Ihrem Hund zur Belohnung ein saftiges Steak."

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