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Horror-Sturz auf der Streif: Neue Informationen bekannt

Horror-Sturz auf der Streif: Neue Informationen bekannt
Horror-Sturz auf der Streif: Neue Informationen bekannt

Der spektakuläre Abflug von Barnabas Szollos war der Schock-Moment beim Training am Mittwoch auf der legendären Streif. Die Bilder, wie der Israeli bei 120 km/h seinen Helm verlor, ehe er in den Fangzaun krachte, ließen nichts Gutes verheißen. Nun konnte der Internationale Skiverband (FIS) aber zumindest ein klein wenig Entwarnung geben.

„Das Training von Barnabas Szollos auf der Streif endete abrupt, nachdem er nur wenige Sekunden nach seinem Start einen schweren Sturz erlitt. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus in Innsbruck geflogen, wo die Ärzte eine Gehirnerschütterung, mehrere Brüche im Kiefer und Gesicht sowie einige Prellungen am Körper diagnostizierten“, so die offizielle Mitteilung, die immerhin auch positive Neuigkeiten bereithielt.

„Glücklicherweise ist er wach und ansprechbar. Die Ärzte haben außerdem mitgeteilt, dass keine dauerhaften Schäden zu erwarten sind und dass er am Donnerstag operiert wird“, schrieb die FIS weiter. „Wir danken Ihnen allen für Ihre guten Wünsche und hoffen auf eine schnelle Genesung“, teilte der Skiverband außerdem mit.

Szollos mit Hubschrauber abtransportiert: Cuche wohl mit schwerer Knieverletzung

Szollos, der nach seinem Crash zwischenzeitlich das Bewusstsein verloren hatte, wurde mit einem Hubschrauber ins Hospital geflogen, wo ihn seine Familie unterstützt. Der 25-Jährige verdankt dem angesichts der Umstände einigermaßen glimpflichen Ausgang insbesondere den Rettungskräften. Die ärztliche Versorgung war sofort gegeben. Die Rettungskette danach hat generell auch sehr gut funktioniert“, erklärte Rennleiter Mittermayer-Weinhandl gegenüber dem ORF.

Neben Szollos kam am Mittwoch auch Stefan Babinsky zu Fall und auch Rémi Cuche bekam einen heftigen Schlag ab. Während der Österreicher Babinsky keine Verletzungen davontrug, liegt beim Neffen von Ski-Legende Didier Cuche wohl eine schwere Knieverletzung vor.

Ehe die genaue Diagnose des Schweizers steht, soll noch ein MRT in seiner Heimat erfolgen.