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HSV-Coach Baumgart übt sich in Demut

HSV-Coach Baumgart übt sich in Demut
HSV-Coach Baumgart übt sich in Demut

Trainer Steffen Baumgart vom Hamburger SV gibt sich vor dem Endspurt in der 2. Liga demütig. Etwaige Rechenspiele bezeichnete er acht Spieltage vor dem Saisonende als "Quatsch. Wir sollten erstmal anfangen, unsere Hausaufgaben zu machen", sagte Baumgart am Karfreitag, "und dann werden wir sehen, wohin der Weg führt".

Im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg rangiert der HSV momentan auf dem Relegationsplatz. Zehn Punkte beträgt der Rückstand auf Tabellenführer FC St. Pauli, fünf sind es auf den Zweiten Holstein Kiel. Auf Platz vier lauert Fortuna Düsseldorf mit einem Zähler weniger auf dem Konto als der HSV.

„Wir müssen nicht nach Kiel und nicht nach Pauli gucken, wir müssen auf uns gucken“, beschwor Baumgart sein Team vor der Auswärtspartie am Ostersonntag (13.30 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth. Die Franken, die nach sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen auf Rang acht abgerutscht sind, hätten eine „sehr spielstarke Mannschaft. Wir rechnen mit einer Mannschaft, die sehr aggressiv und klar spielen wird.“

Baumgart ist heiß auf den dritten Dreier in seinem fünften HSV-Spiel. "Wir müssen unsere Spiele gewinnen, und dann werden wir sehen, was passiert", sagte der Trainer. Platz drei wolle man im Endspurt "mit aller Macht halten. Aber wenn wir die Chance haben, Platz zwei anzugreifen, dann wollen wir das gerne tun."