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„Humanitäre Organisationen müssen um jede Spende kämpfen“: Unternehmer Christ kritisiert fehlende Spendenbereitschaft für Ukraine

Von russischen Angriffen zerstörte Häuser in der Ukraine.  - Copyright: Picture Alliance
Von russischen Angriffen zerstörte Häuser in der Ukraine. - Copyright: Picture Alliance

Der Unternehmer und ehemalige Schatzmeister der FDP, Harald Christ, kritisiert die nachlassende Spendenbereitschaft für die Ukraine. „Zu Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine wurden Rekordsummer gespendet, die Hilfsbereitschaft war enorm. Doch je länger der Krieg dauert, desto mehr gerät er in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund – und damit sinkt auch die Spendenbereitschaft immer weiter.  Humanitäre Organisationen müssen um jede Spende kämpfen. Ich finde das fatal“, sagt er zu Business Insider.

Die Ukraine sei auf diese Spenden dringend angewiesen. Auch wenn die Bürger in Deutschland mit Inflation und steigenden Kosten konfrontiert sind, sollten die Wirtschaft als auch Spitzenverdiener ihren finanziellen Beitrag für die Ukraine leisten, sagt Christ.

Aus diesem Grund stiftet er nun selbst am 19. April eine Operngala in Berlin, um unter anderem Spenden für die Initiative #WeAreAllUkrainians von Wladimir Klitschko einzusammeln, die Gemeinschaftszentren für Kinder in den vom Krieg zerstörten Städten aufbaut. Zu den Schirmherren der Veranstaltung gehören die EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen (CDU) und Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU).