Island: Abtauchen zwischen Kontinentalplatten

Die isländische Silfra-Spalte zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen tektonischen Platte ist einer der berühmtesten Tauchplätze der Welt und beliebt bei Touristen, die sich in die eisigen Gewässer wagen.

Die Sichtweite unter Wasser beträgt bis zu 100 Meter, und das Schauspiel aus Licht und Dunkelheit ist hypnotisierend.

Im Herzen des Thingvellir-Nationalparks, am Rande eines der größten Seen Islands, bilden Korridore aus Felsen tiefe Hohlräume zwischen den beiden Kontinenten, die sich jedes Jahr um etwa zwei Zentimeter voneinander entfernen.

Der 60 Meter tiefe Graben und das gesamte umliegende Tal liegen auf dem Mittelatlantischen Rücken, der die Insel durchzieht und sie zu einem der aktivsten Vulkangebiete der Erde macht.

Silfra entstand vor mehr als zwei Jahrhunderten durch ein Erdbeben infolge einer tektonischen Verschiebung, und das klare Wasser stammt vom nahe gelegenen Langjokull-Gletscher, der zweitgrößten Eiskappe des Landes. Das Wasser fließt mehrere Jahrzehnte lang durch einen rund 50 Kilometer langen Tunnel aus unterirdischen Grundwasserleitern.

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