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Jasna Fritzi Bauer: Frauen müssen einander mehr unterstützen

Jasna Fritzi Bauer (35) wünscht sich, dass ihre Geschlechtsgenossinnen füreinander einstehen. Die Schauspielerin ('Barbara') hat sich zwar in ihrem Beruf etabliert, aber das bedeutet nicht, dass die äußeren Umstände nicht dazu zwingen, sich gegenseitig zu unterstützen.

“Wir leben immer noch in einer sehr patriarchalischen Gesellschaft”

Und da hat die Wahl-Berlinerin ihre Mistreiterinnen im Auge. "Grundsätzlich müssen sich Frauen mehr unterstützen", erklärte sie im Gespräch mit 't-online'. "Wir leben immer noch in einer sehr patriarchalen Gesellschaft." Der 'Tatort'-Star weiß auch, dass oft erwartet wird, dass "Frauen sich anbiesten". Und das wäre manchmal auch der Fall. "Natürlich können Frauen wahnsinnig gemein sein, vor allem wenn sie sich nicht mögen. Dann reden sie schon anders übereinander als Männer." Aber auf der anderen Seite bringen Frauenfreundschaften oft Sicherheit und Stabilität.

Für Jasna Fritzi Bauer ist Anna Maria Mühe ihre "Wahlfamilie"

Bei Jasna Fritzi Bauer ist es ihre Kollegin Anna Maria Mühe, die ihr zur Seite steht. "Wir haben uns vor Jahren in Wien kennengelernt und als ich damals dann zurück nach Berlin gegangen bin, lebte sie direkt um die Ecke", erzählte die Darstellerin, wie es zur Freundschaft kam. "Seitdem sind wir wie eine Familie. Sie ist meine Wahlfamilie." Beide leben im angesagten Viertel Prenzlauer Berg und Jasna wird man so schnell aus dem mittlerweile sehr aufgehübschten Teil Berlins nicht wegbekommen. "Ich zumindest habe sehr viele nette Menschen um mich herum – von Nachbarn über Gastronomen und Einzelhändler bis zu Freunden", schwärmte Jasna Fritzi Bauer über ihren Wohnort. "Wie ein kleines Naherholungsgebiet mitten in Berlin. Ich würde niemals aus Prenzlauer Berg wegziehen, der Stadtteil ist und bleibt meine erste und letzte Station in Berlin."

Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Clemens Niehaus/Geisler-Fotopress