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Julianne Moore über die mangelnde Gleichberechtigung von Frauen

Julianne Moore credit:Bang Showbiz
Julianne Moore credit:Bang Showbiz

Sie ist nicht nur eine erfolgreiche Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin, sondern auch eine liebevolle Mutter. Hollywood-Star Julianne Moore spricht jedoch in der Öffentlichkeit nur selten über ihre Vorzeige-Familie, zu denen neben Ehemann Bart Freundlich auch die beiden Kinder Caleb (26) und Liv (21) gehören.

Statt intime Einblicke in ihr Privatleben zu gewähren, setzt Julianne viel mehr den Fokus auf ihr Berufsleben und brilliert bereits seit Jahren in den verschiedensten Rollen. In der neuen Serie 'Mary and George' (zu sehen auf Sky und über WOW) zeigt sich die 63-Jährige erneut von einer völlig neuen Seite. Als verarmte Witwe Mary Villiers hilft sie ihrem charismatischen Sohn George, gespielt von Nicholas Galitzine, dabei, an den englischen Königshof zu gelangen. Dort wird George schließlich dank der skrupellosen Intrigen des Mutter-Sohn-Gespanns zum Geliebten von König James I. von England. Wie die Darstellerin Teil dieses außergewöhnlichen Projektes wurde? Im Interview mit 'Bang' offenbarte der Star: “Ich habe das Drehbuch eines Tages zugeschickt bekommen und habe mich sofort in die Sprache und die Art des Erzählens verliebt. Ich fand die Geschichte einfach faszinierend, obwohl ich in meiner Karriere nicht so häufig bei Geschichtsdramen mitgespielt habe." Die Schauspielerin ergänzte, dass sie jedoch schnell erkennen musste, dass Themen wie Macht, Reichtum und die mangelnde Gleichberechtigung von Frauen bis heute allgegenwärtig sind und noch lange nicht der Vergangenheit angehören. Gegenüber 'Bang' stellte die 63-Jährige daher klar: “Wir leben in einer ungerechten Welt. Frauen haben bis heute nicht die gleichen Chancen wie Männer. Wir würden nicht immer noch über Feminismus sprechen, wenn wir der Meinung wären, dass Frauen und Männer auf der selben Stufe stehen. Es ist traurig, aber wahr."