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König Charles III.: Erster öffentlicher Auftritt nach Krebsdiagnose

König Charles III. (75) weiß, dass er sich seinem Volk zeigen muss, denn dies zeigt sich seit der Bekanntgabe seiner Krebserkrankung besorgt, wie es um den Monarchen steht. Und so zeigte er sich am Sonntag (11. Februar) der Öffentlichkeit.

Größter Trost und größte Ermutigung

Neben Königin Camilla (76) besuchte er die St. Mary Magdalene Church in der Nähe des königlichen Anwesens in Norfolk, wo er sich nach der Behandlung einer nicht näher genannten Krebserkrankung erholt. Er winkte den Leuten, die vor der Kirche auf ihn gewartet hatten, freundlich zu und lächelte, als er den Reverend Canon Paul Williams vor dem Gottesdienst begrüßte. Einen Tag vorher hatte er sich mit einem Statement an die Öffentlichkeit gewandt. "Ich möchte mich von ganzem Herzen für die vielen Nachrichten der Unterstützung und guten Wünsche bedanken, die ich in den letzten Tagen erhalten habe. Wie alle wissen, die von Krebs betroffen sind, sind solche freundlichen Gedanken der größte Trost und die größte Ermutigung."

König Charles III. möchte andere Erkrankten helfen

König Charles III. ist sich seiner Vorbildfunktion bewusst und hofft, dass die Veröffentlichung seiner Krebserkrankung auch etwas Gutes bewirkt hat. "Es ist ebenso ermutigend zu hören, wie die Mitteilung meiner Diagnose dazu beigetragen hat, das öffentliche Verständnis zu fördern und die Arbeit all jener Organisationen zu beleuchten, die Krebspatient*innen und ihre Familien im Vereinigten Königreich und in der ganzen Welt unterstützen", erklärte der Adelige und spielte darauf an, dass sich nach dem Bekanntwerden der Diagnose mehr Menschen mit der Krankheit auseinandersetzen und zu Vorsorgeuntersuchungen gehen. Der zweifache Vater bedankte sich auch beim medizinischen Personal. "Meine lebenslange Bewunderung für ihre unermüdliche Fürsorge und Hingabe ist durch meine eigenen Erfahrungen noch größer geworden."

Der Buckingham-Palast hat nicht bekannt gegeben, an welcher Art von Krebs er leidet, aber es ist bekannt, dass es sich nicht um Prostatakrebs handelt. Man weiß auch nicht, wie ernst die Diagnose ist und ob König Charles III. für weitere Behandlungen nach London zurückkehren muss.

Bild: Cover Images