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Karriere oder Krimineller? Wie Ed O'Neill gerade noch die Kurve kriegte

Ed O'Neill ist weltweit für sein Comedy-Talent bekannt. Unvergessen ist der heute 77-Jährige zum Beispiel für seine Rolle als frustrierter Schuhverkäufer Al Bundy in der Sitcom 'Eine schrecklich nette Familie', die von 1987 bis 1997 lief. Zudem drehte er 250 Folgen von 'Modern Family'.

Spazierfahrt zum großen Geld

Doch beinahe wäre es nichts geworden mit der Schauspielkarriere. Das verriet Ed jetzt im Podcast 'Dinner On Me' seines Kollegen Jesse Tyler Ferguson (48). In jungen Jahren war er nämlich "total pleite", und der spätere Star war sehr versucht, sich fürs Überleben nötige Kohle auf illegalem Wege zu besorgen. "Ich hatte Freunde im organisierten Verbrechen", so das Geständnis des Schauspielers. "Mein Freund Jim rief mich an und sagte: 'Komm, lass uns spazierenfahren, ich möchte mit dir reden.' Er sagte: 'Ich geb dir die einfachen Sachen. Hier und da holst du mal was ab, hier und da lieferst du etwas. Vielleicht musst du auch manchmal ein bisschen energisch werden. Das kannst du gut. Du kannst dabei gut verdienen'."

Ed O'Neills Vater schritt ein

Das Angebot war verlockend, doch es war sein Vater, der Ed O'Neill auf den richtigen Weg brachte. Er schlug seinem Sohn vor, es mit der Schauspielerei zu versuchen. "Er meinte: 'Ich hab gesehen, dass du mit Jimmy spaziergefahren bist… Ich habe nur eine Frage: Würdest du mit einer Haftstrafe zurechtkommen. Du hättest Schwierigkeiten im Knast, oder?'" Daraufhin erkannte der junge Mann, dass schauspielern wohl eine etwas sicherere Variante war und zog die Konsequenzen: Ed O'Neill verließ seine kleine Heimatstadt und zog nach New York — der Rest ist Geschichte.

Bild: Jennifer Graylock/INFphoto.com