Katja Burkard entschuldigt sich für Haarschneide-Aktion vor laufender Kamera

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo
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Katja Burkard schnitt einem Kollegen in einer Live-Sendung die Haare. Einige Zuschauer zeigten sich darüber empört. Nun hat sich die Moderatorin für die Aktion entschuldigt.

HAMBURG, GERMANY - OCTOBER 21: Katja Burkard attends the 'Goldene Bild der Frau' award at Hamburg Cruise Center on October 21, 2017 in Hamburg, Germany. (Photo by Franziska Krug/Getty Images)
Katja Burkard bei der Verleihung des Preises "Goldene Bild der Frau" im Oktober 2017 in Hamburg. (Bild: Franziska Krug/Getty Images)

Die Aktion war gut gemeint, trotzdem ging sie nach hinten los. Moderatorin Katja Burkard schnitt am 27. Januar in der Live-Sendung "Punkt 12" – unter Anleitung eines Profis – einem Kollegen die Haare. Damit sollte den Zuschauern gezeigt werden, wie man in Zeiten geschlossener Friseursalons einem Mann die Haare schneidet. Die Nummer gefiel nicht jedem Zuschauer, deshalb hat sich Burkard dafür nun entschuldigt.

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Viele Zuschauer hätten sich darüber aufgeregt, sagt die Moderatorin in einem gestern auf Instagram veröffentlichten Video, dass sie bei der Haarschneide-Aktion nicht die Mindestabstände eingehalten und keine Maske getragen hätten. Die Vorwürfe entkräftet sie mit der Bemerkung: "Wir haben es immer wieder gesagt, […] dass wir alle drei natürlich einen negativen Corona-Test hatten." Sie würden so etwas niemals ohne Test tun, fügt sie hinzu, sie seien schließlich nicht wahnsinnig.

Über Friseure lustig gemacht?

Einige Zuschauer beklagten auch, dass sich die Sendung mit der Aktion über die Friseure lustig gemacht hätte, von denen viele in der Corona-Zeit um ihre Existenz kämpften. "Das war natürlich Nullkommanull unsere Absicht", sagt die Burkard. "Wenn das so rübergekommen ist, dann tut mir das aufrichtig leid." In einem Beitrag zum Video fügt sie hinzu, dass vielmehr das "Gegenteil" der Fall war. "Wir sind auf diese Idee gekommen, weil ganz Deutschland dringend zum Friseur will."

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Auch glaube Burkard nicht, dass Menschen durch die Sendung nicht mehr zum Friseur gehen, sondern sich die Haare selbst schneiden würden. Sie verweist auf die Tutorials zum Haareschneiden auf YouTube und anderen Plattformen. Und im Posting schreibt sie: "Ihr habt vielleicht gesehen, wie dämlich ich mich beim Haare schneiden angestellt habe." Schon das habe gezeigt, "dass man sich nicht mal eben selbst die Haare schneiden kann." Es tue ihr leid, wenn sie mit der Aktion "nicht sensibel genug" gewesen wäre.

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