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Kelly Osbourne: So denkt sie heute über den Shitstorm

Kelly Osbourne credit:Bang Showbiz
Kelly Osbourne credit:Bang Showbiz

Kelly Osbourne war „gebrochen und verängstigt“, nachdem kontroverse Kommentare ihr einiges an Kritik einbrachten.

Die Moderatorin wurde 2015 nach einem Auftritt in ihrer Talkshow ‚The View’ teilweise von den Medien zerrissen. Osbourne hatte in der TV-Sendung die Migrationspolitik des damaligen US-Präsidenten Donald Trump thematisiert, indem sie fragte: „Wenn du jeden Latino aus diesem Land wirfst, wer wird dann deine Toilette putzen, Donald Trump?“ Die an den Staatschef gerichteten Worte wurden von vielen Zuschauern negativ aufgefasst, doch Kelly beteuerte, dass die damit keinesfalls rassistische Vorurteile bestärken wollte. Schon während der Ausstrahlung ruderte sie zurück, als sie erklärte: „Ich habe das nicht so gemeint. Kommt schon, ich würde das niemals so meinen. Ich bin nicht Teil dieses Streits.“

Im Gespräch mit ‚Rolling Stone‘ verriet die 39-Jährige jetzt, wie sehr ihr der darauffolgende Shitstorm zu schaffen machte. „Ich war eine wirklich gebrochene, verängstigte Person“, erzählt sie. „Nach diesem Vorfall begann ich damit, mich ganz genau zu reflektieren. Damals hatte mein Vater [Ozzy Osbourne] gerade meine Mutter [Sharon Osbourne] betrogen. Ich trank, um den Schmerz zu betäuben. Ich war ein Mülleimer, wenn es um Drogen ging, ich nahm alles, was ich in die Hände bekam. Niemand will von einer weißen Person über Rassismus belehrt werden. Niemand will das. Das musste ich auf die harte Tour lernen.“