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Kim Virginias Kindheitstrauma: “Man wird nicht von ungefähr so wie ich”

Kim Virginia (28) ist gerade im Dschungel-Camp unterwegs. Die ehemalige 'Bachelor'-Kandidatin, die sich selbst als 'Boss Babe' bezeichnet und kein Blatt vor dem Mund nimmt, wenn sie etwas stört, zeigte sich bei tropischen Temperaturen auch mal von ihrer weichen Seite.

“Ich habe eigentlich nur noch funktioniert”

Die Mannheimerin berichtete von der Scheidung ihrer Eltern, die passierte, als sie 13 war. Zunächst lebte sie bei ihrer Mutter, aber das Verhältnis war schwierig. "Da musste ich auf sie aufpassen, musste abchecken, wer ihre neuen Männer sind", erzählte sie im Camp laut 'Bild'. Zu viel Verantwortung für einen Teenager, und mit 16 zog sie zu ihrem Papa, kam dann aber vom Regen in die Traufe. Ihr Erzeuger ließ sie putzen und bestrafte sie streng. "Ich habe eigentlich nur noch funktioniert", erzählte die gelernte Office-Managerin traurig. "Ich wollte ihm beweisen, dass ich es wert bin, geliebt zu werden. Ich dachte, je mehr ich tue, umso mehr Liebe könnte ich verdienen."

Kim Virginia musste im Garten schlafen

Kim Virginia erzählte ihrer Dschungel-Mitkandidatin Anya Elsner (20), wie ihr Vater sie bestrafte. "Einmal hatte ich den Bus verpasst und war fünf Minuten zu spät, da hat er alle Türen von diesem Riesenhaus verschlossen und ich musste im Garten schlafen." Sie zog kurz danach aus, was ihren Vater zur Weißglut brachte. "Ja, verlass mich wie deine Mutter", habe er geschrien. "Da wusste ich, er lässt alles und jeden Frust und alles Böse an mir aus, was er eigentlich an ihr auslassen wollte." Seitdem habe sie ihn nicht mehr gesehen und will ihn auch nicht mehr sehen.

Kim Virginia hatte schon im Vorfeld gegenüber RTL angekündigt, dass sie im Dschungel von ihrer schwierigen Jugend sprechen wird. "Familiäre Geschichten, Kindheitstrauma … man wird nicht von ungefähr so wie ich. Da gibt es einige Themen, über die ich sprechen könnte. Ich bin gespannt, was dieses Experiment aus mir rausholt. Am Ende traumatisiere ich euch alle zurück!" Es sieht aber eher so aus, als leide Kim Virginia immer.

Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Matthias Wehnert/Geisler-Fotopress