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Kinder im Netz: Harry und Meghan geben emotionales Statement ab

Als Eltern von zwei kleinen Kindern blicken Meghan und Harry mit Sorge auf die sozialen Medien und die Auswirkungen des Internets auf die künftige Generation. (Bild: lev radin/Shutterstock)
Als Eltern von zwei kleinen Kindern blicken Meghan und Harry mit Sorge auf die sozialen Medien und die Auswirkungen des Internets auf die künftige Generation. (Bild: lev radin/Shutterstock)

Prinz Harry (39) und Herzogin Meghan (42) haben nach einer Anhörung zum Thema Kindersicherheit im Justizausschuss des US-Senats eine emotionale Botschaft geteilt. Darin stellen sie sich einmal mehr auf die Seite von Eltern, deren Kinder von negativen Folgen der sozialen Medien betroffen sind.

Mit ihrer Stiftung setzen sich Harry und Meghan für das Thema ein

Am Mittwoch beschäftigte sich der Justizausschuss in einer parteiübergreifenden Anhörung mit dem Thema. Dazu kamen auch etliche Eltern, deren Kinder durch das Internet Schäden erlitten haben oder sogar gestorben sind. "Die Archewell Foundation hat mit vielen dieser Familien zusammengearbeitet, um ein Unterstützungsnetzwerk für Eltern bereitzustellen, die mit Trauer zu kämpfen haben oder deren Kinder aufgrund des Kontakts mit schädlichen Online-Inhalten unter schweren psychischen Problemen leiden", hieß es dazu auf der Internetseite von Harrys und Meghans Stiftung. Dort teilte das Herzogspaar von Sussex ein emotionales Statement: "Wir applaudieren dem Mut und der Entschlossenheit Tausender Eltern im ganzen Land, deren Fürsprache zu dieser Anhörung geführt hat."

Die Archewell Foundation arbeitet mit Familien zusammen, um ein Unterstützungsnetzwerk für Eltern bereitzustellen, die mit Trauer zu kämpfen haben oder deren Kinder aufgrund schädlicher Online-Inhalte unter schweren psychischen Problemen leiden. "In den letzten Jahren haben wir Zeit mit vielen dieser Familien verbracht und uns ihren Kummer und ihre Hoffnungen auf die dringend notwendige Veränderung im Online-Bereich angehört", heißt es in der Erklärung von Harry und Megan weiter. "Dies ist ein Thema, das über Spaltungen und Parteigrenzen hinausgeht, wie wir heute bei der Anhörung im Senat gesehen haben." Weiter heißt es: "Die beste Erziehung der Welt kann Kinder nicht vor diesen Plattformen schützen."

Das Paar pocht auf grundlegende Veränderungen

Meghan und Prinz Harry haben jahrelang mit den Angehörigen der Opfer zusammengearbeitet und ihr Feedback genutzt, um Politikern Vorschläge zu unterbreiten, wie eine positive Veränderung herbeigeführt werden könnte. Ihre Erklärung endete mit einem Zitat eines Vaters: "Wenn die Liebe sie hätte retten können, wären alle unsere Kinder immer noch hier." Es sei an der Zeit, "die notwendigen Veränderungen an der Wurzel vorzunehmen, um die Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten".

Auftritt in New York 2023

Meghan und Harry sprachen bereits im Oktober 2023 bei einer Veranstaltung zum Welttag der psychischen Gesundheit in New York über die Herausforderungen der Elternschaft in Zusammenhang mit den sozialen Medien. Die zweifache Mutter sagte, es sei "unmöglich, nicht in Tränen auszubrechen", wenn man die Geschichten der betroffenen Eltern höre. "Social Media wird nicht verschwinden", betonte sie weiter.

Prinz Harry fügte hinzu: "Ich denke, für uns, für mich und meine Frau, mit Kindern, die im digitalen Zeitalter aufwachsen, besteht die Priorität darin, den Schmerz wieder in einen Sinn zu verwandeln und diesen Eltern ebenso viel Unterstützung wie auch ein Rampenlicht und eine Plattform zu bieten, damit sie zusammenkommen können, um zu heilen, zu trauern und sich auch gemeinsam auf Lösungen zu konzentrieren, damit keine andere Familie irgendwo das durchmachen muss, was sie durchgemacht hat."