Krabbenschwänze im Müsli: Viraler Frühstücksfund

Moritz Piehler
·Freier Autor
·Lesedauer: 3 Min.
Zimt-Müsli: Deutlich leckerer ohne Krabbenschwänze. (Symbolbild: Getty)
Zimt-Müsli: Deutlich leckerer ohne Krabbenschwänze. (Symbolbild: Getty)

Es ist nicht der Anblick, den man in seiner Müsli-Schale sehen möchte: Ein US-Comedian fand zwischen seinen Zimt-Flakes eine eher unappetitliche Zutat und sein Streit mit dem Hersteller geht viral.

Der US-amerikanische Künstler und Comedian Jensen Karp hatte beim Öffnen einer Packung "Cinnamon Toast Crunch" seltsame Objekte gefunden. Bei genauerer Betrachtung stellten sie sich als Krabbenschwänze heraus, die irgendwie zwischen den Zimt-Taschen gelandet waren, Karp postete seinen Fund am Montag mit der berechtigten Frage an den Hersteller: "Warum sind da Shrimps in meinem Müsli? (Das ist kein Comedy-Sketch)".

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Die Firma General Mills antwortete auf ihrem "Cinnamon Toast Crunch"-Account, doch stritt vehement ab, dass es sich bei den Objekten auf dem Foto um Shrimps handeln könnte. Stattdessen seien auf dem Bild verklumpte Zuckerkristalle zu sehen. Das wollte Jensen Karp so nicht stehen lassen und postete ein weiteres Bild mit Nahaufnahmen der Krabbenschwänze. "Ich war gar nicht sauer, bevor ihr versucht habt, mich zu veralbern."

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Doch General Mills blieben bei ihrem Standpunkt. Sollte es sich doch um Krabbenschwänze handeln, seien sie erst später zwischen die Cornflakes gelangt. "Wir können ausschließen, dass dies in unserer Fabrik passiert ist", schrieb die Firma in einem Statement an die Website Mashable. Man sei aber dabei, der Sache auf den Grund zu gehen. Tatsächlich fand Karp sogar noch weitere Hinweise auf eine äußerst unhygienische Verarbeitung so wie ein Stück Zahnseide und schwarze Punkte, die in die Cornflakes eingebacken waren.

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Die abschätzige Reaktion des Herstellers brachte aber nicht nur den Käufer auf die Palme. Sofort verbreiteten sich die Nachrichten von den ungewöhnlichen Zutaten in den sozialen Netzwerken. Über 129.000 Likes bekam der Originalpost und mehr als 17.000 Kommentare sammelten sich darunter. Die Twitter-User schauderte es entweder oder sie entwarfen kreative neue Geschmacksrichtungen inklusive Verpackungs-Design.

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Manche User behaupteten auch, DVDs oder Zauberwürfel in ihrem Müsli gefunden zu haben.

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Die Lektion der viralen Geschichte dürfte auf jeden Fall sein, dass man als Käufer etwas genauer hinschaut, bevor man morgens seine Müsli-Schale füllt. Und als Hersteller sollte man vorsichtig sein, wie man auf Kundenhinweise in den sozialen Medien reagiert.

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