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Krieg in Gaza: "Kollektive Bestrafung der Palästinenser durch Israel"

Im Gazastreifen versucht die UNO jetzt, das Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt mit Benzin für die Generatoren zu versorgen. Schon seit Wochen fehlt es in den Kliniken an Medikamenten und an Strom.

Im Krieg gegen die Hamas wurden inzwischen mehr als 25.000 Menschen in Gaza getötet und mehr als 63.000 verletzt. Viele davon sind Kinder. UN-Generalsekretär Antonio Guterres kritisierte Israels Vorgehen als "kollektive Bestrafung" der Palästinenser.

"Ablehnung der Zwei-Staaten-Lösung ist inakzeptabel"

Guterres erklärte beim UN-Sicherheitserat in New York: "Die klare und wiederholte Ablehnung der Zweistaatenlösung auf höchster Ebene der israelischen Regierung in der vergangenen Woche ist inakzeptabel. Das Recht des palästinensischen Volkes, einen eigenen, völlig unabhängigen Staat zu errichten, muss von allen anerkannt werden. Und jede Ablehnung der Zweistaatenlösung durch irgendeine Partei muss entschieden zurückgewiesen werden."

Weiter Kämpfe im Norden und im Süden des Gazastreifens

Sowohl im Süden als auch im Norden des Gazastreifens dauern die Kämpfe an. Offiziellen Angaben zufolge kamen inzwischen auch 219 israelische Soldaten ums Leben.

Israels Armee forderte jetzt etwa 500.000 Menschen auf, Khan Younis zu verlassen. Dorthin waren viele Familien aus anderen Teilen des Gazastreifens geflohen.