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Krieg in Gaza: "Die Menschen sterben und die Welt schaut zu"

Die UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) warnt weiter vor der humanitären Katastrophe in Gaza. "Die Menschen sterben und die Welt schaut zu", schrieb die Organisation auf X. Schon seit Wochen sterben in Gaza Menschen, weil es nicht genug zu essen gibt.

Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge erklärte weiter, dass der Zugang zu sauberem Wasser angesichts der anhaltenden Bombardierung des Gazastreifens sehr eingeschränkt ist. "Die humanitäre Krise, die durch begrenzte Hilfslieferungen und die Zerstörung der Infrastruktur noch verschärft wird, setzt Tausende gefährdete Menschen dem Risiko von Krankheiten aus".

Zudem hat Israels Armee in den vergangenen Tagen auch Rafah im Süden des Gazastreifens bombardiert. Dorthin - an die Grenze zu Ägypten - waren Zehntausende Familien aus weiter nördlich gelegenen Gebieten geflohen. Laut Meldungen der palästinensichen Agentur Wafa kamen beim Beschuss einer Kita in Rafah zwei Kinder ums Leben.

UNRWA fordert Staaten zu weiterer Finanzierung der Hilfe für Gaza auf

UN-Verantwortliche riefen die Staaten, die wegen mutmasslicher Verbindungen zwischen der UNRWA und der Hamas ihre Zahlungen gestoppt haben, zu weiterer Finanzierung der Hilfe auf.

Angehörige der Geiseln protestieren gegen Regierung Netanjahu

In Tel Aviv in Israel protestierten Angehörige und Freunde der in Gaza von der Hamas festgehaltenen Geiseln gegen die Regierung Netanjahu und deren Vorgehen.

Verhandlungen über Waffenruhe gehen weiter

Laut Berichten dauern die Verhandlungen der sogenannten "Paris Initiative" über einen längere Waffenruhe an. Die Hamas diskutiere den Deal jetzt mit anderen Vertretern der Palästinenser - auch wenn die militante Gruppe mit den bisher erzielten Ergebnissen nicht wirklich zufrieden sei.