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Kristen Stewart: Aufregung um ihr 'Rolling Stone'-Cover ist sexistisch und homophob

Kristen Stewart (33) gab sich selbstbewusst, was ihr Aufsehen erregendes Cover vom 'Rolling Stone' betrifft. Die Schauspielerin ('Spencer') hatte sich für die Januarausgabe des Magazins nur mit einer Lederweste und einem weißen Suspensorium gezeigt.

Aufgeschreckte Reaktionen

Das wäre ja nicht so schlimm, aber was für Schnappatmung bei einigen sorgte, war die Tatsache, dass ihre Hand in dem Suspensorium verschwand. Stephen Colbert sprach sie in seiner ‘Late Night Show’ darauf an. Sein eigener Sender war aufgeschreckt. "Wir wurden von CBS gebeten, es nicht zu zeigen", erzählte er seinem Stargast. "Sie dachten, es wäre keine gute Idee, es zu zeigen, und ich verstehe nicht, warum. Ich möchte sagen, dass du in einem Suspensorium besser aussiehst als ich es je getan habe", befand er unter Johlen des Publikums.

Kristen Stewart findet die Aufregung sehr ironisch

Kristen Stewart nahm sich dann ihre Kritiker*innen vor. "Es ist ein bisschen ironisch, weil ich das Gefühl habe, dass ich eine Menge männliche Schamhaare auf Titelblättern gesehen habe", sagte die Darstellerin. “Ich habe eine Menge Hände in Hosen und Aufgeknöpftes gesehen ... Ich denke, es gibt ein gewisses offenes Eingeständnis einer weiblichen Sexualität, die auf eine Art und Weise ihren eigenen Willen hat, die für Leute, die sexistisch und homophob sind, ärgerlich ist." Ihr Gesprächspartner stimmte dem zu und fügte hinzu, dass er "schon freizügigere Cover auf dem ‘Rolling Stone’ oder der ‘Sports Illustrated’ gesehen hat." Für Kristen Stewart stellte ihr Cover vorgefasste Meinungen über die sexuelle Ausdrucksfreiheit von Frauen in Frage. "Die weibliche Sexualität soll eigentlich nichts wollen, sondern nur bedient werden", erklärte sie. "(Das Cover) fühlt sich an, als würde es auf eine Art und Weise hervorstechen, die vielleicht provozierend ist. Aber f**k you", schloss Kristen Stewart kämpferisch.

Bild: Roger Wong/INSTARimages/Cover Media