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KSC kämpft sich gleich zwei Mal zurück

KSC kämpft sich gleich zwei Mal zurück
KSC kämpft sich gleich zwei Mal zurück

Der Karlsruher SC und der SV Wehen Wiesbaden lieferten sich ein hart umkämpftes Spiel, welches mit 2:2-Unentschieden endete. Budu Siwsiwadse brachte den KSC in der 35. Minute in Führung, bis Ivan Prtajin in der 48. Minute den Ausgleich erzielte. Igor Matanovic brachte den KSC in der 53. Minute erneut in Führung, doch Nick Bätzner glich für Wiesbaden abermals aus (74.).

Einige gelbe Karten wurden vergeben, unter anderem an Dzenis Burnic vom KSC und an Lasse Günther sowie Sascha Mockenhaupt auf der Gegenseite. Trotz einer engagierten Leistung beider Mannschaften wurde das Spiel von zweier Fehler des KSC-Torwarts - Patrick Drewes - überschattet, dessen Missgeschicke Wiesbaden zweimal ins Spiel zurückführten. Das Unentschieden bedeutet, dass beide Teams weiter um wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze ringen müssen.

Je eine Veränderung in der Startelf

Bei den Gastgebern nahm Trainer Christian Eichner eine Veränderung im Vergleich zum vorangegangenen Spiel vor. Jérome Gondorf ersetzte Leon Jensen im zentralen Mittelfeld, der Rest der Startelf blieb unverändert. Eichner setzte auf die Spieler, die beim furiosen 4:3-Sieg gegen den Hamburger SV brillierten.

Für Wiesbaden gab es ebenfalls eine Änderung. Der Südkoreaner Lee Hyun-Ju ersetzte Kovacevic, der trotz seiner zwei Tore zum 3:1-Sieg gegen Hertha BSC nicht in der Startelf stand. Trainer Markus Kauczinski coachte über achte Jahre lang den KSC und traf auf seinen Ex-Verein.

Karlsruhe war mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet und gleichwohl wieder in der Spitzengruppe vertreten. Mit 36 geschossenen Toren stellten sie - bis dato - die drittstärkste Offensive der Liga. Hervorzuheben sind dabei die Stürmer Matanovic und Zivzivadze, die den bisherigen Topstürmer - Fabian Schleusener - allmählich in Vergessenheit geraten lassen.

Auf der anderen Seite zeigte Wiesbaden eine beeindruckende Defensivleistung. Nur Greuther Fürth und der FC St. Pauli kassierten bislang weniger Gegentore.

Karlsruhe: Patrick Drewes - Philip Heise, Christoph Kobald, Sebastian Jung, Marcel Franke - Marvin Wanitzek, Dzenis Burnic, Paul Nebel, Jérome Gondorf - Budu Siwsiwadse, Igor Matanovic

Wiesbaden: Florian Stritzel - Marcus Mathisen, Aleksandar Vukotic, Florian Carstens - Bjarke Jacobsen, Thijmen Goppel, Lasse Günther, Robin Heußer - Ivan Prtajin, Nick Bätzner, Hyun-Ju Lee

Abstimmungsfehler führt zu Führung

In der ersten Halbzeit dominierten zunächst die Gäste. Sie ließen den Ball in ihren eigenen Reihen laufen und ließen den KSC, vor allem aufgrund sorgfältiger Defensivarbeit, verzweifeln. Trotz einiger Schreck-Momente für die Heimfans, meist verursacht durch den Wehener Prtaijn, blieb die Partie zunächst torlos.

Doch in der 35. Minute nutzte Karlsruhe einen klassischen Abstimmungsfehler der Gäste aus und ging in Führung. Nach einer Flanke von Heise ließen Vukotic und Keeper Stritzel den Ball durchrollen, in der Annahme, dass ein Mitspieler klären würde. Aber, Siwsiwadse stand am zweiten Pfosten bereit und schob den Ball ins Netz. Trotz eines spektakulären Schusses von Prtaijn, der an die Latte klatschte, blieb es bei der 1:0-Führung für Karlsruhe zur Pause.

Die zweite Halbzeit begann mit einer kurzen Verzögerung, da Karlsruhe etwas länger in der Kabine verweilte. Doch nur drei Minuten nach Wiederanpfiff sorgte ein Patzer von Drewes für den Ausgleichstreffer. Ein scheinbar harmloser Schuss von Goppel rutschte ihm durch die Hände und Prtaijn musste nur noch abstauben.

Karlsruhe antwortete jedoch schnell und ging in der 53. Minute erneut in Führung. Nach einem langen Ball von Drewes legte Wanitzek den Ball clever in den Rückraum zu Matanovic, der mit Vollspann ins linke Eck traf. Doch Drewes’ zweiter Fehler des Spiels ermöglichte den Gästen den erneuten Ausgleich. Ein Schuss von Catic ließ der Torwart erneut nach vorne abprallen, und Bätzner bugsierte den Ball über die Linie. Trotz einiger hitziger Szenen und einem zurückgenommenen Elfmeter für Wehen blieb es beim 2:2-Unentschieden.

Zwar konnte der KSC einen Punkt gegen Wiesbaden ergattern, doch die Gelegenheit, drei Punkte einzufahren, wurden durch die Fehler des Keepers verpasst. Die Gäste nutzten beide Gelegenheiten und sicherten sich mit ihrem beherzten Auftritt einen Punkt.

In der Tabelle bleibt Karlsruhe sieben Punkte hinter dem dritten Platz, während Wiesbaden auf dem elften Platz rangiert, mit sechs Punkten Puffer auf einen Relegationsplatz. Ein Spiel, das zeigt, wie eng und unberechenbar die 2. Bundesliga sein kann, mit jeder Mannschaft, die in der Lage ist, Punkte zu holen und die Tabelle durcheinander zu wirbeln.

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