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"Lasst ihn nicht raus": Sharon Stone will Donald Trump hinter Gittern sehen

Hollywood-Star Sharon Stone kritisiert Donald Trump als Politiker scharf - und will ihn sogar hinter Gittern sehen. (Bild: 2023 Getty Images/Theo Wargo)
Hollywood-Star Sharon Stone kritisiert Donald Trump als Politiker scharf - und will ihn sogar hinter Gittern sehen. (Bild: 2023 Getty Images/Theo Wargo)

Donald Trump plant eine zweite Amtszeit als US-Präsident. Der umstrittene Politiker wird auch von Sharon Stone harsch kritisiert. Der Hollywood-Star sprach kürzlich in einem Interview darüber, warum sie Trump hinter Gittern sehen will.

Donald Trump hat im Rennen um die nächste US-Präsidentschaft gute Chancen auf eine zweite Amtszeit. Denn der umstrittene Ex-Präsident liegt in den Umfragen zu den Vorwahlen der Republikaner weit vorne. Im Gegensatz zu Trumps Anhängern will Hollywood-Star Sharon Stone den Unternehmer jedoch "für den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzen" sehen. "Lasst ihn nicht raus", forderte die Schauspielerin und stützte sich auf zahlreiche Verfahren und Vorwürfe gegen Trump. Woher die Abneigung der 65-Jährigen gegen den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten rührt, erklärte sie laut übereinstimmenden Medienberichten kürzlich in einem Interview während ihres Berlin-Aufenthalts.

In der Politik mangele es laut Stone generell an "nachdenklichen, intellektuellen politischen Führern". Vor allem in Krisenzeiten sei es enorm wichtig, die Bevölkerung beruhigen zu können. "Nun, jetzt haben wir diese Figuren, die sehr selbstverliebt sind und versuchen, Chaos zu verursachen, Kriege zu verursachen, Regierungen zum Stillstand zu bringen", übte sie scharfe Kritik - vor allem an Trump. All das basiere auf "individuellem und persönlichem Geiz, Gier und meiner Meinung nach auf einem hohen Mangel an Integrität".

Sharon Stone kritisiert Politiker, die "die Bildung der Massen unterdrückt haben"

Ein Problem existiere laut Stone bereits zu lange: Über viele Jahre habe es Politiker gegeben, die "die Bildung der Massen unterdrückt haben". Das sei der Grund, warum viele Menschen "nicht ausreichend Bildung haben, um zu verstehen, dass manche Politiker sie manipulieren, ausnutzen und bestehlen", konstatierte die Schauspielerin, die mit ihrer Rolle im Erotik-Thriller "Basic Instinct" vor gut 30 Jahren weltberühmt wurde.

Am Montagabend kündigte Stone bei "A Special Evening with Sharon Stone" im Theater des Westens ein weiteres Filmprojekt an. Darin spielt sie die Mutter einer Tochter, die wiederum von US-Schauspielerin Blake Lively verkörpert wird. Die Hollywood-Größe war unter anderem wegen ihrer Kunstausstellung "Totem", die am Samstag Europapremiere in Berlin-Mitte feierte, in der Hauptstadt. Fans können die Gemälde noch bis zum 18. Mai in der Galerie Deschler begutachten.