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BVB-Leihe entwickelt sich zum Alptraum

BVB-Leihe entwickelt sich zum Alptraum
BVB-Leihe entwickelt sich zum Alptraum

Der Start verlief vielversprechend. Als Soumaila Coulibaly im Sommer per Leihgeschäft vom BVB nach Antwerpen wechselte, sah seine Zukunft rosig aus. Bei der Mannschaft von Trainer und Ex-Bayern-Star Mark van Bommel war der 20-Jährige zu Beginn in der Innenverteidigung gesetzt.

Die Dortmunder erhofften sich von der Leihe vor allem einen Geldregen. Denn Antwerpen besitzt eine Kaufoption in Höhe von rund zwölf Millionen Euro für den französischen U-Nationalspieler.

Doch aktuell sieht es nicht danach aus, dass man sich beim BVB auf diese Einnahmen freuen darf - denn Coulibaly ist auf einmal außen vor.

Patzer beim Bundesliga-Debüt für den BVB

Coulibaly wechselte im Sommer 2021 von Paris St. Germain ins Ruhrgebiet. Dort spielte er überwiegend in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga.

Sein Profi-Debüt feierte er im April 2023, am 28. Spieltag gegen den VfB Stuttgart. Und das verlief äußerst unglücklich.

Nachdem er zur Halbzeit beim Stand von 2:0 eingewechselt wurde, verschuldete Coulibaly mit einem katastrophalen Fehler das Gegentor zum 3:3-Endstand – es war sein bislang letzter Einsatz für Schwarz-Gelb.

Coulibaly startet bei Royal Antwerpen durch

Ganz anders die Situation beim belgischen Meister. Seit seinem Wechsel im Sommer stand Coulibaly von September bis Weihnachten in jedem der 15 Ligaspiele in der Startelf (zwei Auswechslungen).

Auch in der Champions League war der Franzose unverzichtbar für Royal Antwerpen und verpasste in der Gruppenphase keine einzige Minute.

Niemand zweifelte an dem Jungstar. Eine fixe Verpflichtung galt nur noch als Formsache. Doch dann kam alles anders.

Verletzung und starker Konkurrent - Coulibaly plötzlich Bankdrücker

Anfang Januar verletzte sich Coulibaly am Bein und verpasste insgesamt sieben Spiele.

In seiner Abwesenheit glänzte sein Vertreter, Antwerpens Eigengewächs Zeno van den Bosch. Die Folge: Mark van Bommel setzte Coulibaly nach seiner Rückkehr auf die Bank. In den vergangenen vier Liga-Spielen wurde er noch nicht einmal eingewechselt. Der Stammplatz ist futsch!

Coulibaly spielt noch mindestens bis Sommer für Royal Antwerpen. Der BVB hofft nach wie vor auf einen Geldregen.

Doch dafür muss Ex-Bayern-Star und Trainer Mark van Bommel dem Jungstar wieder eine Chance geben. Sonst kehrt Coulibaly im Sommer zurück ins Ruhrgebiet. Dort läuft sein Vertrag noch bis Sommer 2026.