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Liverpools Pläne nach Klopp nehmen Formen an

Nicht nur die Position von Teammanager Jürgen Klopp muss der FC Liverpool nach Saisonende neu besetzen. Auch eine Ebene höher wird es zu einigen Veränderungen kommen. Ein altes Gesicht wird aller Voraussicht nach zum Klub zurückkehren.

Wie unter anderem The Athletic berichtet, steht Michael Edwards unmittelbar davor, eine führende Rolle in der Fenway Sports Group zu übernehmen. Der Posten in der Besitzergruppe der Reds sieht vor, dass Edwards für alle Bereiche verantwortlich ist, die die sportlichen Belange der Gruppe betreffen.

2022 hatte Edwards Liverpool verlassen, nachdem er 2011 als Chefanalyst zum Klub gestoßen und ab 2016 als Sportdirektor bei allen Transfers federführend war. So kamen in dieser Zeit Spieler wie Mohamed Salah, Virgil van Dijk, Alisson oder Roberto Firmino zum LFC. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit Klopp fand in den Triumphen von Champions League und Premier League ihre Krönung.

Ex-Klopp-Vertrauter soll Liverpool in Zukunft führen

Zuletzt bekleidete Jörg Schmadtke das Amt, schied jedoch bereits zum 1. Februar aus. Als Favorit auf dessen Nachfolge gilt Richard Hughes. Der Abschied des Technischen Direktors vom AFC Bournemouth zum Saisonende nach zehn erfolgreichen Jahren wurde in der vergangenen Woche verkündet. Hughes pflegt ein enges Verhältnis zu Edwards. Um die Trainersuche voranzutreiben, soll das Duo zeitnah vorgestellt werden.

Als Wunschkandidat auf die Klopp-Nachfolge gilt Leverkusen-Coach Xabi Alonso. Das Interesse des FC Bayern am ehemaligen Mittelfeldstar erschwert dieses Unterfangen. Genannt werden außerdem Ruben Amorim (Sporting Lissabon) und DFB-Trainer Julian Nagelsmann. Roberto De Zerbi (Brighton), Eddie Howe (Newcastle United) und Franck Haise (Lens) werden lediglich Außenseiterchancen eingeräumt.