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Lord Of The Lost Voice: Chris Harms sorgt sich vor dem ESC um seine Stimme

Während andere Interviews geben und unermüdlich proben, muss Chris Harms (43) schweigen und Tee trinken – denn anders wird der Sänger von Lord Of The Lost, die mit dem deutschen Beitrag ‘Love and Glitter’ am Sonnabend (13. Mai) beim Eurovision Song Contest antreten werden, seine Stimme nicht wieder fit bekommen.

Das große Schweigen vor dem Auftritt mit Lord of the Lost

Im ‘Bild’-Interview mit Stift und Zettel erklärte der heisere Chris: “Durch tägliches Proben und stundenlange Interviews passiert es bei mir schnell, dass Halsschmerzen einsetzen. Das kenne ich bereits von Touren. Das Einzige, was dann hilft: Klappe halten, so viel wie möglich.“ Er ist optimistisch, rechtzeitig fit für den großen Auftritt zu sein. Während sich der Sänger in geheimnisvolles Schweigen hüllt, wächst auch in Liverpool, wo der ESC in diesem Jahr ausgerichtet wird, das Interesse an dem androgyn wirkenden Rockstar. Dass er oft für schwul gehalten wird, stört den seit 16 Jahren verheirateten Musiker nicht: “Ich konnte nie etwas mit männlichen Stereotypen anfangen. Und ich wurde immer abgestempelt mit dem Satz: ‘Chris, Du bist doch eh schwul.‘ Da wollte ich auch mal Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht machen, es zumindest mal ausprobieren“, verriet er 'Bild’ in einem früheren Interview.

Chris Harms liebt lieber Frauen

Seine Affäre, die er mit 18 mit einer Barbekanntschaft hatte, war aufschlussreich: “Das war es nicht für mich. In einen Mann verlieben: ja! Aber ich habe dadurch eindeutig gemerkt, dass ich mich sexuell ausschließlich zu Frauen hingezogen fühle.“ Inzwischen ist der glamouröser Rocker ein echter Familienmensch, der so viel zeit wie möglich mit seinem Sohn Mika (11) verbringt: “Klar wissen seine Freunde, was ich mache. Aber das ist nicht wichtig. Und Lord Of The Lost ist zu Hause auch so gut wie nie ein Thema. Da bin ich Papa, kein Rockstar. Letzteres bedeutet unterm Strich eh nichts, das ist nicht wichtig. So wunderbar er auch ist, es ist nur ein Job. Familie ist immer wichtiger“, betonte Chris. “Mika ist mein Ein und Alles und umgekehrt. Wenn ich nicht auf Tour bin, verbringe ich jede freie Minute mit ihm, wenn er will. Wir gehen skaten, an die Elbe oder spielen Video Games. Eigentlich ist egal, was wir machen, solange wir zusammen sind.“ Und bis es wieder soweit ist, wird Mika Chris Harms und Lord Of The Lost für den ESC-Auftritt ordentlich die Daumen drücken.

Bild: Graham Finney/Cover Images