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"München Mord: A saisonale G'schicht" mit Episodenstar Nina Kunzendorf

"München Mord: A saisonale G'schicht": Nina Kunzendorf als anziehende Katrin Markgraf. (Bild: ZDF / Jürgen Olczyk)
"München Mord: A saisonale G'schicht": Nina Kunzendorf als anziehende Katrin Markgraf. (Bild: ZDF / Jürgen Olczyk)

Jubiläum in München! Seit zehn Jahren bieten Alexander Held (65), Marcus Mittermeier (54), Bernadette Heerwagen (46) und ihr wechselndes Filmteam charmante Krimiunterhaltung mit jeder Menge Lokalkolorit, Wortwitz, Poesie und viel Philosophieren über die Liebe in all ihren Fassetten.

Neben dem übersinnlich begabten Kriminalhauptkommissar Ludwig Schaller, Kriminaloberkommissar und Weiberheld Harald Neuhauser sowie der freundlich-naiven Kriminaloberkommissarin Angelika Flierl gehört auch der narzisstische Kriminaloberrat Helmut Zangel zum festen Team. Genussvoll verkörpert wird Letzterer von Kabarettist Christoph Süß (56).

Kleine Referenz auf das Jubiläum

Der Auftaktfall der beliebten "München Mord"-Krimireihe, "Wir sind die Neuen", wurde 2013 gedreht und am 29. März 2014 ausgestrahlt. Mit "München Mord: A saisonale G'schicht" (10. Februar, 20:15 Uhr, ZDF) steht nun der 18. Fall für das liebenswert-schrullige Ermittlerteam an. Und wer genau aufpasst, dem wird die kleine Referenz auf das Jubiläum im neuen Film nicht entgehen - gewohnt unromantisch selbstverständlich.

Nina Kunzendorf der Episodenhauptrolle

Diesmal kümmert sich das vor zehn Jahren in den Keller des Präsidiums abgeschobene Trio um einen sturzbetrunkenen Mann, der unterhalb des Münchner Friedensengels tot aufgefunden wird. Suizid oder Mord ist hier die Frage. Im Laufe der Ermittlungen stoßen Schaller, Neuhauser und "Fräulein Flierl" (Schaller) auf die verführerische Kosmetikhändlerin Katrin Markgraf.

In dieser Episodenhauptrolle glänzt einmal mehr die mehrfache Grimmepreisträgerin Nina Kunzendorf (52, "Marias letzte Reise"). Doch sie ist nicht die einzige Verdächtige, denn es gibt einen zweiten Todesfall...

Flachwitze vs. Wortwitz

Das reihentypische Sinnieren über die dramatischen Seiten der Liebe verpacken die "München Mord"-Kreativen stets auch in hintersinnige Wortspiele. "Das ist keine Liebe, die Frau ist eine sich hochschwindelnde Heiratsstaplerin", bekommen die Zuschauerinnen und Zuschauer diesmal etwa von Drehbuchautor Peter Kocyla (46) serviert. Sätze wie dieser schaffen dann die unterhaltsame Fallhöhe für Flachwitze wie diesen: "Frauen sind wie Tornados. Erst feucht, dann stürmisch und hinterher ist das Haus weg."